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Ein hochverdienter Pflichtsieg

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Die Schweiz erfüllt in Genf gegen Nordirland die Pflicht und hat dank dem 2:0-Sieg in der Gruppe C der WM-Qualifikation zumindest Platz 2 fast auf sicher. Steven Zuber kurz vor der Pause und Christian Fassnacht in der Nachspielzeit erzielen die Tore.

Ein Geduldspiel hatten die Schweizer erwartet, und ein Geduldspiel ist es geworden – zumindest bis in die Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Dann, nach 313 torlosen Minuten in der WM-Qualifikation, brach Steven Zuber nach Zuspiel von Breel Embolo den Bann. Gegen früh dezimierte Nordiren war der erste Sieg im dritten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Murat Yakin nicht mehr in Gefahr. Weil Christian Fassnacht in der 91. Minute noch ein zweites Tor gelang, spiegelte das Resultat am Ende den einseitigen Spielverlauf immerhin ein wenig.

Mit nun sechs Punkten Vorsprung auf Nordirland und noch drei ausstehenden Spielen ist den Schweizern zumindest die Teilnahme an den Playoffs im nächsten März fast sicher. Ziel bleibt aber der Gruppensieg und die direkte Qualifikation. Im Fernduell mit Italien können die Schweizer am Dienstag mit einem Sieg in Litauen zum Europameister aufschliessen, ehe es dann am 12. November in Rom zum „Final“ um Platz 1 kommt.

Schweiz mit fünf Wechseln

Murat Yakin wechselte im Vergleich zum 0:0 vor einem Monat in Belfast die halbe Mannschaft aus. Er besetzte vor allem die Offensive völlig neu. Xherdan Shaqiri, Renato Steffen, Steven Zuber und Breel Embolo verdrängten Ruben Vargas und Christian Fassnacht auf die Bank; ausserdem fehlten der gesperrte Fabian Frei und der verletzte Haris Seferovic.

Die Veränderungen machten sich von Beginn weg positiv bemerkbar. Die Schweizer starteten mit viel Tempo und Druck. Es war ihr Pech, dass der VAR schon in der 6. Minute einen Treffer von Denis Zakaria aus rund 25 Metern annullieren liess, weil am Ursprung der Aktion Mbabu hauchdünn im Offside gestanden hatte.

Trotz dieser frühen Enttäuschung stürmten die Schweizer weiter. Renato Steffens Schuss wurde geblockt, Shaqiris Versuch von einem Verteidiger in Corner gelenkt. Ein weiterer Abschluss des Captains flog über das Tor. Die Nordiren gaben sich dagegen gar nicht erst die Mühe, sich am Spiel zu beteiligen. Sie verteidigten beherzt mit ihrer Fünfer-Abwehrreihe.

Destruktive Gäste

Aber ihr Auftritt war nicht nur leidenschaftlich, er war auch destruktiv. Früh spielten sie die Karte des Zeitschindens und nervten so Publikum und Schweizer Spieler – und bald auch Schiedsrichter Slavko Vincic. Nach 37 Minuten zeigte dieser dem Aussenverteidiger Jamal Davis wegen Spielverzögerung die Gelb-Rote Karte. Der Professional von Newcastle United hatte zuvor den Ball bei einem Einwurf während 16 Sekunden in den Händen gehalten.

Das Spiel kannte jetzt erst recht nur noch eine Richtung. Es spielte sich in der Platzhälfte der Gäste ab. Es war deshalb fast Ironie des Schicksals, dass der Schweizer Führungstreffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem Konter über Embolo und Zuber fiel. Zuber schob nach der Vorarbeit und dem Sprint des Sturmkollegen über den halben Platz alleine vor dem gegnerischen Torhüter flach ein.

So verdient und logisch die Schweizer Führung war, so sehr bewies ihr Zustandekommen die Unberechenbarkeit des Fussballs. Yakin und sein Staff haben wochenlang darüber nachgedacht, wie die Schweizer im engmaschigen Abwehrdispositiv der Nordiren eine Lücke finden könnten. Und dann fiel das erlösende 1:0 trotz Überzahl nach einem nordirischen Ballverlust in der Schweizer Platzhälfte und nach einem Konter bei einer Zwei-gegen-eins-Situation.

25 Schüsse für 2 Tore

Die Führung der Schweizer änderte nichts an der Spielphysiognomie. In Unterzahl waren die Nordiren, die nun in vier von fünf Qualifikationsspielen ohne Tor geblieben sind, erst recht nicht mehr in der Lage, in der Offensive Akzente zu setzen. Angetrieben von Shaqiri, der im Zentrum der Offensive den Ballverteiler gab, und Embolo, der seine gute Form mit Rushes und Power unterstrich, waren es vielmehr die Schweizer, die zu weiteren Chancen kamen.

Was fehlte, war die Präzision im Abschluss und beim letzten Pass. In dieser Disziplin sündigten sie fast alle, auch Embolo und Shaqiri, bis Fassnacht ganz zum Schluss nach Zuspiel von Embolo doch noch ein zweites Tor erzielte. 2:0! Es war das Mindeste, das den Schweizern nach einem Spiel mit 70 Prozent Ballbesitz und 25:2 Torschüsse zustand.

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