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Ein idyllischer Kraftort im Wald

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Im Rahmen des Binding-Preises für vorbildliche Waldpflege erhielt die Gemeinde Plasselb vor zehn Jahren 200 000 Franken, die sie in erster Linie für konkrete Waldbauprojekte einsetzen durfte. Nicht alle der geplanten Projekte konnten wie vorgesehen realisiert werden, da erst der Sturm Lothar und später der Borkenkäfer einen Strich durch die Rechnung machte.

Schutz vor der Pest und Rutschungen

Das kleinste der sieben Projekte hat nun vor kurzem einen würdigen Abschluss gefunden: Aus dem Preisgeld waren 5000 Franken reserviert worden, um das Muttergottes-Bildstöckli im Waldgebiet «Tafela» zu erneuern. Dass man das Waldstück nach dem Vorhandensein der Muttergottes-Tafel benannt hat, zeigt, dass dort schon lange ein kleiner Wallfahrtsort besteht.

Der Legende nach soll die Figur zum Schutz vor einer weiteren Pest aufgestellt worden sein, andere Quellen berichten davon, dass sie Schutz vor weiteren Rutschungen bieten soll. Letzteres ist wahrscheinlicher, denn 1910 wurde in den Waldungen ein grosser Rutsch festgestellt.

Rollstuhlgängig

Geplant war, die alte Gipsfigur zu restaurieren und zusätzlich aus Natursteinen aus der Ärgera eine kleine Grotte als Unterstand für eine neue hölzerne Muttergottes-Statue zu erstellen. Die Maurerarbeiten hatte der Heimweh-Plasselber Emil Brünisholz aus Bösingen ausgeführt, die Schlosserei übernahm Beat Hirschi. Die Gestaltung des Platzes mit einem rollstuhlgängigen Zugang hat die Forstequipe der Gemeinde ausgeführt.

Einsegnung im Regen

Statt einer neuen Holzfigur wurde diejenige von der Mulersgrotte zum Mittelpunkt des Bildstocks, da dort mittlerweile eine grössere Marienstatue steht. Die Pfarrei beteiligte sich mit 2500 Franken an den Kosten für das Projekt.

Die Arbeiten sind bereits im Laufe der letzten Jahre nach und nach ausgeführt worden. Da aber ganz in der Nähe die neuen Leitungen der Wasserversorgung verlegt worden waren, verlor dieser gut besuchte Ruheplatz etwas von seiner ursprünglichen Idylle.

Aus diesem Grunde fand die Einweihung auch erst diese Woche statt, wie Gemeinderat Heinrich Ruffieux an der kleinen Feier ausführte. Sein Dank galt den Helfern Annemarie Brügger, Gemma Neuhaus und Josef Bapst, die jeweils für den Blumenschmuck besorgt sind.

Trotz des Regens hatten sich rund 40 Personen eingefunden, um der Einsegnung durch Pfarrer Gerhard Bächler beizuwohnen. Er verglich die stattlichen Tannen mit den Säulen einer Kathedrale und rief dazu auf, nach dem Vorbild Marias im Leben gradzustehen. Der Männerchor unter der Leitung von Xaver Ruffieux umrahmte den Anlass.

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