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Ein Jahr mit vielen Investitionen

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Die Mehrzweckgenossenschaft Schwyberg-Ättenberg realisiert und unterhält in einem Gebiet von 27 Quadratkilometern Erschliessungs-, Wasserbau- und Schutzwaldprojekte. Am Montagabend hat die Genossenschaft mit 187 Mitgliedern auf ein intensives Jahr zurückgeblickt. Sie hat rund 1,1 Millionen Franken investiert; das grösste Projekt war die Sanierung von Güterwegen und Hofzufahrten für rund 760 000 Franken. Wie Präsident Oskar Lötscher ausführte, sind bereits viele neue Projekte in Planung oder kurz vor der Ausführung.

Die Genossenschafter haben die Alperschliessung Vordere Schafera (Zollhaus, Richtung Sangernboden) ratifiziert: Die Genossenschaft übernimmt die Verantwortung, eine 360 Meter lange Zufahrt zu einem Kiesweg auszubauen, damit die Alp besser bewirtschaftet werden kann. Das kostet 110 000 Franken, rund 60 Prozent werden subventioniert. Die Arbeiten sollen diesen Herbst in Angriff genommen werden. Auch die Alpen Hürlinen (oberhalb der Kirche Schwarzsee) sollen eine bessere Zufahrt erhalten. Wie Oskar Lötscher ausführte, läuft die Planung hierfür schon länger, vor allem auch, weil es angesichts des steilen Geländes – bis zu 37 Prozent Gefälle – nicht einfach ist, das richtige Trassee zu finden. Nach der Prüfung von fünf Alternativrouten sei man zum Schluss gekommen, dass der Ausbau des bestehenden Wegs die beste sei. Es handelt sich um eine 1050 Meter lange Kieszufahrt zu den Alpen Unter Hürli, Roggos Hürli und Horners Hürli. Weil der Zugang zu den beiden oberen Alphütten zu steil ist, spricht der Bund aus Sicherheitsgründen für diese Wegarbeiten keine Subventionen. Die Mitglieder haben das Projekt mit Restkosten von 250 000 Franken unter dem Vorbehalt genehmigt, dass der Kostenverteiler noch mit wei­teren Anstössern verhandelt wird.

Die Genossenschafter wurden informiert, dass bei der Sanierung Gurli-Strasse, einem 1,8 Millionen-Franken-Projekt, die erste und zweite Etappe abgeschlossen sind. Ein Teil der dritten Etappe am untersten Teilstück ist diesen Frühling ausgeführt worden: die Stras­se hat einen neuen Schwarzbelag erhalten. Im Herbst werden nun noch Durchlässe ersetzt und die Längsentwässerung saniert. Teilweise noch am Laufen sind die Alperschliessungen Lägerli und Unteri Schafera sowie die Sanierung Schwybergstrasse. Zu letzterem Projekt mit budgetierten Kosten von 350 000 Franken gehört die Rutschsanierung bei Schatters Schwyberg sowie weitere kleinere Strassenprojekte.

Auch die Rutschung Hohberg (die FN berichteten) betrifft das Gebiet der Mehrzweckgenossenschaft Schwyberg-Ättenberg. Gemäss Naturgefahrenberater und Förster Franz Thalmann sind auch Infrastrukturen der Genossenschaft beschädigt worden, so der Weg zum Lengmoos, zur Ludena und zum Guglerehohberg. Einige Strassen sind provisorisch wieder instand gestellt, um die Zufahrt sicherzustellen.

Die Stürme Anfang Jahr haben dem Vorhaben, im Schutzwald im Einzugsgebiet der Genossenschaft 2500 Kubikmeter Holz zu fällen, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Weil etwa 1000 Kubikmeter Fallholz angefallen sind, wurde der Schlag von rund 1650 Kubikmeter Holz zurückgestellt. Die Förster befürchten, dass die schon tiefen Holzpreise durch das Schadholz, das auf den Markt kommt, weiter leiden. Ausserdem werde der Borkenkäfer zum Problem, so Franz Thalmann. Er rief die Waldbesitzer deshalb auf, Streuschäden zu melden.

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