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Ein Jahrhundert im Dienste der Bedürftigen

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Autor: walter buchs

«Während 100 Jahren hat das FRK seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, Projekte umzusetzen, die den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit entsprechend auf bestimmte Bevölkerungsschichten zugeschnitten sind.» Darauf hat FRK-Präsident André Liaudat am Freitagnachmittag anlässlich des Festaktes zum 100-Jahr-Jubiläum in der Aula Magna der Universität hingewiesen.

Die zahlreichen Gäste aus nah und fern erinnerte der FRK-Präsident an einige Schlüsselereignisse der am 1. Juni 1909 gegründeten Sektion um festzustellen: «Das FRK hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer schlagfertigen humanitären Bewegung entwickelt.» Besonders in den vergangenen Jahrzehnten sei aus der ursprünglich «philanthropischen Einrichtung» eine nach betriebswirtschaftlichen Kriterien geführte humanitäre Organisation geworden.

«Ihr zeichnet euch durch bemerkenswerte Treue, Sinn für das Praktische, beispielhafte Verfügbarkeit und fachliche Kompetenz aus.» Mit diesen Worten bedankte sich André Liaudat bei den vielen, ebenfalls zum Festakt eingeladenen Freiwilligen, den «eigentlichen Schlüsselpersonen des Verbandes».

René Rhinow, Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK), erinnerte daran, dass getreu dem Gründungsideal von Henri Dunant am Anfang auch beim FRK die Betreuung von Soldaten im Mittelpunkt stand, dass man sich aber sehr schnell auch der darbenden und kranken Bevölkerung angenommen habe.

Mit Genugtuung stellte der SRK-Präsident vor seinem illustren Publikum fest, dass auch die kantonale Organisation des Roten Kreuzes in der Gesellschaft stark verankert und gleichzeitig Partner der Behörden ist. «Mein Wunsch ist es deshalb, dass das FRK eine dauernde Partnerschaft mit dem Kanton eingehen kann und von diesem entsprechende Leistungsaufträge erhält.»

Im Namen der Regierung bedankte sich Staatsratspräsident Claude Lässer beim FRK für die enorme Arbeit, die während eines Jahrhunderts zum Wohl der Freiburger Bevölkerung geleistet wurde. Den Rotkreuz-Geist, «einen der grossen Schritte in der Entwicklung der Menschheit», würdigte er mit folgenden Worten: «Die Rotkreuz-Grundsätze der Menschlichkeit, der Unparteilichkeit und der Freiwilligkeit im Dienste besonders benachteiligter und verwundbarer Menschen verleihen unserer Gesellschaft jene humanitäre Dimension, welche ein Wesenselement unserer Kultur bleiben soll.»

An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die regelmässigen und gelegentlichen freiwilligen Helfer sowie die Passivmitglieder gerichtet, sagte der Staatsratspräsident: «Ihr seid an einem Werk beteiligt, das all jene Lügen straft, die im Geiste unserer Zeit nur mehr noch einen um sich greifenden Materialismus sehen.»

Mit einer Diashow wurde den Anwesenden die verschiedenen Facetten der Tätigkeit des FRK näher gebracht und der Festakt mit einem Konzert des Musikkorps Landwehr abgeschlossen.

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