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Ein Jubiläum im Zeichen der Zeit

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Die Erfolgsgeschichte der Freiburger Nacht der Museen begann vor mehr als einem Jahrzehnt in den Köpfen einer Handvoll enthusiastischer Museumsleiter und Tourismus-Vertreter. «Damals keimte die Idee auf, es anderen Städten gleichzutun und in Freiburg ebenfalls eine Museumsnacht zu lancieren», erinnert sich Bruno Maillard, Koordinator der Nacht der Museen.

«Wir feiern zehn Jahre der schönen Begegnungen, der Entdeckungen und der Freude an den Freiburger Museen.»

Bruno Maillard

Koordinator Nacht der Museen

 

Zehn Jahre später können die Organisatoren der nächtlichen Museumstour auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: «Wir feiern zehn Jahre der schönen Begegnungen, der Entdeckungen und der Freude an den Freiburger Museen», so Maillard. Passend zum Jubiläum steht die diesjährige Nacht der Museen unter dem Motto «Die Zeichen der Zeit». Das Programm dazu gaben die Organisatoren gestern der Öffentlichkeit bekannt.

Film hält Vergehen der Zeit fest

Um das Motto gebührend umzusetzen, haben sich die 21 teilnehmenden Museen und Institutionen verschiedene Sonderaktivitäten zum Thema Zeit einfallen lassen: Im Sensler Museum in Tafers gibt es zum Beispiel ein Live-Hörspiel von Michael Endes Roman «Momo» zu hören. Laut Museumsleiterin Franziska Werlen ist Endes Parabel von 1973 heute aktueller denn je. «Der Stoff passt perfekt zum Thema der Museumsnacht und spiegelt unsere moderne Zeit perfekt wieder», so Werlen. «Der Roman zeigt, wie wir beim Versuch, Zeit zu gewinnen, schlussendlich immer mehr Zeit verlieren.» Ein ähnliches Projekt verfolgt die Kunsthalle Fri-Art in der Unterstadt. Dort können die Besucher beim Dreh eines Films in Echtzeit mitmachen. Dabei läuft die Kamera über die ganze Dauer der Museumsnacht weiter und zeichnet so das Geschehen des Abends und das Vergehen der Zeit auf.

Das Bibel-und-Orient-Museum der Universität Freiburg präsentiert den Besuchern indessen verschiedene Sonnen- und Wasseruhren aus längst vergangenen Zeiten und trumpft mit dem ältesten Ausstellungsstück der ganzen Museumsnacht auf: einem Faustkeil aus der Altsteinzeit, dessen Alter auf rund 500 000 Jahre geschätzt wird.

Technologien der Zukunft

Neben etablierten Vertretern der Museumslandschaft nehmen an der Nacht der Museen traditionsgemäss auch Gastinstitutionen teil, die sich im Normalfall eher selten hinter ihre Kulissen schauen lassen. In diesem Jahr ist etwa das Adolphe-Merkle-Institut der Universität Freiburg zu Gast. Im renommierten Kompetenzzentrum für Nanotechnologie sollen die Besucher der Museumsnacht einen Ausblick auf kommende Zeiten erhalten: «Wir möchten den Leuten zeigen, wie die Nanotechnologie unsere Zukunft verändern könnte», erklärt Scott Capper, Pressesprecher des Instituts.

Ein virtuelles Museum

Futuristisch gibt sich auch die zweite Gastinstitution: das Museum Murten. Es ist an der Nacht der Museen nämlich einzig in digitaler Form vertreten. In einem eigens für die Museumsnacht konzipierten Ad-hoc-Museum – dem sogenannten Museum der Vergänglichkeit – können die Besucher in einem virtuellen Rundgang von Freiburg aus die aktuelle Ausstellung des Museums entdecken. «Diese neuartige Form des Museumsbesuchs soll es uns in Zukunft erlauben, auch entlegene Museen in unser Programm aufzunehmen», sagt Koordinator Maillard. Denn trotz dem Erfolg der letzten Jahre sehen die Organisatoren der Museumsnacht noch Entwicklungspotenzial für die Zukunft. «Wir wollen unsere Strahlkraft erweitern und Besucher aus anderen Kantonen anlocken», kündigt er an.

Zahlen und Fakten

Der Eintrittspreis ist zum Jubiläum tiefer

Die zehnte Ausgabe der Freiburger Nacht der Museen findet am 26. Mai statt. 21 Museen und Institutionen öffnen dabei den Besucherinnen und Besuchern zwischen 18 Uhr und Mitternacht ihre Tore und warten mit speziellen Animationen und Aktivitäten auf. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto «Die Zeichen der Zeit». Um das zehnjährige Bestehen der Veranstaltung zu feiern, setzen die Veranstalter den Eintrittspreis in diesem Jahr bei 10 Franken statt der üblichen 20 Franken an. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt weiterhin frei. Im Ticketpreis inbegriffen ist die Benutzung der TPF-Busse in der Zone 10. Die Kaeserberg-Bahnen in Granges-Paccot, das Fotomuseum Cibachrome in Marly und das Sensler Museum in Tafers sind mit Shuttlebussen erreichbar. Das Programm und die Eintrittskarten sind ab sofort in allen Museen der Stadt Freiburg sowie bei der FKB, bei Freiburg Tourismus und bei den Buchhandlungen Fnac und Payot erhältlich.

lr

 

Info unter: www.ndm-fribourg.ch

 

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