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Ein Kombi-Ticket für Autofahrer

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

2010 legte jeder Schweizer pro Tag etwa 37 Kilometer im Inland zurück. Die öffentlichen Verkehrsmittel benutzte er durchschnittlich nur für einen Viertel dieser Strecke, zu Fuss oder mit dem Velo schaffte er nicht mal vier Kilometer. Diese Zahlen hat das Bundesamt für Statistik Anfang Woche veröffentlicht. Passend dazu haben die Veranstalter der Freiburger Mobilitätswoche (Semo) am Dienstagabend ihr Programm vorgestellt. Es ist bereits die zehnte Ausgabe, und sie soll interaktiver, publikumsnaher und attraktiver werden. «Trotz verschiedener Partner haben wir in den letzten Jahren meist nur Leute angesprochen, die nicht mehr überzeugt werden mussten», sagte Nicole Camponovo, Semo-Koordinatorin und Geschäftsführerin des WWF Freiburg, den FN.

Keine Konkurrenz

Damit sich nun auch Autofahrer und speziell Pendler angesprochen fühlen, haben die Veranstalter und die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) ein Ticket entworfen. Diese «Semo-Pauschale» kostet 49 Franken und gilt während der Mobilitätswoche in allen sieben Frimobil-Zonen des Kantons (siehe Kasten). Das Ticket soll zum Ausprobieren anregen und mögliche Alternativen zum motorisierten Verkehr aufzeigen. Wer zum Beispiel von Marly zum Equilibre fahre, sei mit dem Velo um einiges schneller als mit Bus oder Auto, sagte Camponovo.

«Nicht revolutionieren, sondern überzeugen» sei auch die Devise des Staatsrats, sagte Umweltdirektor Maurice Ropraz. Jeder solle sich frei für ein Fortbewegungsmittel entscheiden können, dabei aber den Umweltschutz nicht ausser Acht lassen. Tatsächlich hat Freiburg Nachholbedarf: Obwohl der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr in den letzten Jahren leicht zugelegt hat, nutzen Freiburgerinnen und Freiburger das eigene Auto weiter öfter als der Schweizer Durchschnitt.

Automaten testen

Die TPF stellen am 21. September ihre neuen Billettautomaten vor, die bis nächsten Sommer schrittweise eingeführt werden. Die Verkehrsbetriebe lassen die Apparate von der Bevölkerung testen. «Die Bemerkungen der Benutzer werden für die Einstellung der letzten Details berücksichtigt», versicherte TPF-Mitarbeiter Frédéric Chappuis.

Zum Programm

Pendler, Pedibus und TPF-Automaten

Die Freiburger Mobilitätswoche findet vom 16. bis zum 22. September statt. In verschiedenen Gemeinden finden während dieser Woche Aktionen in der Nähe von Schulen statt: InWünnewiletwa wird der Schulparkplatz für zwei Nachmittage in einen Sportplatz umgestaltet. Im Rahmen des Pedibus-Festes am 20. September lernen Primarschüler zudem, wie sie sicher zu Fuss zur Schule gehen können. Am 18. September stellt dieAgglo Freiburgden städtischen Abschnitt des Fuss- und Velowegs «TransAgglo» zwischen dem Bahnhof und der künftigen Bahn-Haltestelle St. Leonhard vor. Dieser soll mittelfristig von Düdingen bis nach Avry führen. Verschiedene Stände und Animationen sind am Samstag, 21. September, vor dem Equilibre inFreiburggeplant: Interessierte können dort die neuen TPF-Billettautomaten testen und sich in die Haut eines Lastwagenchauffeurs versetzen. Das Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt will damit auf die Unfallgefahr von Fussgängern und Radfahrern hinweisen. Anlässlich der zehnten Ausgabe bieten die Veranstalter eine«Semo-Pauschale»an: Das Ticket gilt während sieben Tagen in allen Frimobil-Zonen, berechtigt zur Nutzung der Park&Ride-Plätze und beinhaltet einen Kredit für die Benutzung der Selbstbedienungs-Velos.Rabattegibt es auch in den Kinos Rex in Freiburg und Prado in und Bulle sowie im Museum der Modelleisenbahn Käserberg.cf

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