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Ein Komiker-Urgestein

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Auftritt von Peach Weber in St. Antoni

Peach Webers Auftritte sind seit Jahren gleich und das mag für seinen Erfolg mitverantwortlich sein. Er sitzt auf der Bühne, Gitarre in der Hand, blättert ab und zu in seinen Notenblättern und erzählt. Stammten die Witze und Anekdoten nicht von ihm, wären sie wahrscheinlich nur halb so lustig.

Erstaunlich ist, dass er auch nach 25 Jahren Kinder und Erwachsene gleichermassen anspricht (das Interesse des jüngeren Publikums erklärt er damit, dass die Kinder ihn wohl für ein Pokémon halten). In «Gäxpresso», seinem mittlerweile zehnten Bühnen-Programm, durften auch Lieder und Gedichte nicht fehlen. In den Songs über Essgewohnheiten (Chicken Nuggets), neue Technologien (Mikrowelle mit ADSL), Älterwerden (AHV positiv) und die Prominenten an den Vernissagen (Cervelat-Prominenz) zeigt das Komiker-Urgestein ein feines Gespür für Aktualität. «Lesen kann ihre Dummheit gefährden», fordert er deshalb als Aufschrift auf die Bücher in Anlehnung an die Warnungen auf den Zigarettenpackungen.
Peach Weber hat in seinem Leben schon einiges erlebt und verbrochen: Am Ende der 4. Klasse hat man ihm 200 Überstunden ausbezahlt, nach Wellness-Ferien mit Power-Töpfern musste er eine Woche ausspannen und der Schaum für sein Espresso wird am schönsten mit der Zugabe von Abwaschmittel. Vor dem Alter fürchtet er sich nicht, denn er werde immer knackiger: «Es knackt mal hier, mal dort.»
Der Kulturkommission St. Antoni ist nach Gustav (2003) wieder ein erfolgreicher Anlass gelungen. Peach Weber wusste mit seinen eindeutigen Zweideutigkeiten, seinen Fremdsprachen(un)kenntnissen und Wortspielen das Publikum zu überzeugen. Er hat ihm geboten, was es erwartet hatte.

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