Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein königliches Fest fürs Schwingen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist für den Präsidenten des Organisationskomitees (OK), Daniel Brandt, eine Freude, wenn am Südwestschweizerischen Schwingfest in Kerzers am 16. Juli der König höchstpersönlich ins Sägemehl steigt. Matthias Glarner, Sieger des Eidgenössischen Schwingfestes 2016 in Estavayer-le-Lac, ist einer der Gastschwinger am Fest. «Das ist eine tolle Sache, wir sind stolz und glücklich darüber», sagt Brandt und lächelt. «Sein Verband hätte ihn auch woanders hinschicken können, er kommt aber zu uns.» Natürlich habe der König ein gewichtiges Wörtchen mitzureden bei der Frage, an welchem Schwingfest er antreten soll.

Neben Glarner sind unter den grossen Namen des Schweizer Schwingsports auch Bernhard Kempf und Philipp Leimbacher dabei. Es sei üblich, so OK-Präsident Daniel Brandt, dass die fünf Teilverbände zu den Teilverbandsschwingfesten jeweils ihre besten Männer schicken. Insgesamt werden bis zu 130 Aktivschwinger aus der ganzen Westschweiz in Kerzers erwartet. «Wir möchten den Schwingern die Möglichkeit geben, ein schönes und erfolgreiches Schwingfest zu erleben», sagt Brandt.

Herausforderung Rasenplatz

Die OS-Schulanlage Schmittengässli wird ab Anfang Juli zu einem Schwingfestplatz umgebaut. Vorgesehen sind vier Ringe und je eine gedeckte und eine ungedeckte Tribüne. Ausserdem wird die Tribüne des Schwarzsee-Schwingets in Kerzers aufgebaut. Insgesamt schätzt Daniel Brandt, dass die Arena zwischen 3500 und 4000 Personen Platz auf Schalensitzen oder in Rasen- und Stehplätzen bietet.

Die meisten Sitzplätze seien zwar schon weg, sagt Brandt, doch die Rasen- und Stehplätze werden an der Sonntagskasse verkauft. Wer sich also kurzfristig entscheide hinzugehen, könne sicher sein, an der Festkasse einen Eintritt lösen zu können.

Nervös sei er noch nicht, sagt Brandt, das OK sei gut aufgestellt und in der Bevölkerung abgestützt. Er sei überzeugt, dass alles gut über die Bühne gehen werde.

Die grösste Herausforderung, die das OK zu beachten habe, sei der Rasenplatz. «Wir müssen schauen, dass der Rasen nicht zu viel Schaden nimmt», so Brandt, denn nach dem Fest werde der Rasen wieder als Fussballplatz verwendet.

Der eigentliche Tag des Schwingfests beginnt um 8 Uhr mit dem Anschwingen. Nach dem ersten Gang findet eine kurze Andacht unter Leitung von Pfarrer Christoph Bühler statt. Alphornspieler, der Jodelchor Maiglöggli und Fahnenschwinger begleiten den Anlass während des Tages. Besonders stolz sind die Organisatoren ausserdem auf das Unterhaltungsprogramm, das schon am Samstagabend beginnt (siehe Kasten). Eine weitere Besonderheit des Anlasses ist die Zweisprachigkeit: Die Speaker, die Festschrift und das ganze Fest sind auf Deutsch und Französisch gehalten.

Nachwuchsförderung

Am Tag davor, am Samstag, 15. Juli, geht der Jungschwingertag mit Beteiligung von 120 Nachwuchsschwingern über die Bühne. Der Nachwuchs ist den Organisatoren ein Anliegen, sagt Brandt. «Wir hoffen, dass das Fest nach Estavayer eine erneute Initialzündung für den Schwingsport in der Südwestschweiz darstellt.» Mehr Popularität könnte dazu beitragen, dass der Westschweizer Teilverband, der sich sportlich in einem Tief befinde, Auftrieb erhalte.

Nach intensiver Suche hat das Organisationskomitee einen grossen Teil der rund 400 benötigten Helfer zusammen, mehrere Vereine seien neben dem Schwingklub Kerzers als Gastgeber im Hintergrund beteiligt. «Aber helfende Hände können wir immer brauchen», sagt Brandt. Insbesondere für den Auf- und den Abbau werde noch viel Arbeitskraft benötigt.

Programm

Unterhaltung im «Festzelt»

Das «Festzelt» ist die Dreifach-Turnhalle mit rund 1000 Plätzen und Festwirtschaft. Am Unterhaltungsabend am Samstag treten BigOne aus dem Emmental, die Tambouren Cliffhangers aus dem Berner Oberland und das Stimmungstrio Ländlerganoven aus dem Sensebezirk auf. Der Eintritt ist frei. Viel Platz hat es noch für das Bankett am Sonntag. Die Besucher können sich ab Samstag den reichhaltig gefüllten Gabentempel in der Festhalle anschauen. Neben dem Muni stehen für die Schwinger unter anderem ein Rind und ein Fohlen sowie Glocken und Holzpreise zur Auswahl.

fca

 

 

Mehr zum Thema