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Ein kontrastreicher erster Stone-Hill-Tag

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Es ist ja nichts Neues, aber trotzdem fällt immer wieder auf, wie gering der Publikumsaufmarsch an Festival-Donnerstagen ist. Da macht das Stone Hill in Alterswil keine Ausnahme. Schade, die Abwesenden haben ein grosses Programm verpasst. Das Ganze abwechslungsreich zu nennen, ist schon fast untertrieben. Das Publikum konnte zwischen ruhig-sphärischer Musik auf der Hauptbühne und lüpfig-spassigen Auftritten im Zirkuszelt wählen.

In Erinnerung bleiben wird sicher der Partykracher FM Belfast. Als letzte Band auftretend, zeigten die vier Isländer, dass es nicht immer viele Instrumente braucht, um ein Publikum zu unterhalten. Nur gerade ein Bandmitglied bediente die elektronische Klangmaschine, der Rest sang und hüpfte zum Electropop und animierte die Alterswiler Festgemeinde auch noch um zwei Uhr morgens.

Duos und Alte Schule

Zuvor hatte das infernalische Freiburger Duo Monoski das Zirkuszelt zum Erbeben gebracht. In klassischer White-Stripes-Formation (Frau am Schlagzeug, Mann an der Gitarre) hämmerten die beiden los. Vielleicht ein paar Jahre zu spät, um im Trend zu liegen, aber immer gut genug, um das Publikum in die Gänge zu bringen. Dieses verlangte mehr, doch als es zu den Zugaben kam, hatten Monoski nichts Neues mehr zu bieten. Ist ja auch eher ein Spassprojekt des Pärchens als der Versuch, die Musikwelt zu erobern. Mit der gleichen Duo-Formation probierte es auch das Ordnungsamt aus Berlin. Bloss befanden sich um sieben Uhr abends leider noch nicht wirklich viele Zuschauer auf dem Obermaggenberg, die Zeugen der gut aufgelegten Garage-Rockband wurden.

Am spannendsten war im Zirkuszelt aber der Auftritt von Menic. Das frühere Mitglied von Zeno Tornado and the Boney Google Brothers zeigte mit seinen beiden Mitstreitern, dass alte Stile wie Country, Bluegrass oder Hillbilly auch einem jungen Publikum gefallen können. Dass der Berner konsequent Englisch sprach, muss wohl an seiner Rollenidentifizierung liegen. Na ja, selber schuld, wenn die Zuschauer dann nicht auf Fragen reagieren. Trotzdem, ein spannendes Konzert.

Zwei Männer zum Träumen

Der verträumte Teil unter den Zuschauern richtete sich am Donnerstag einen festen Paltz vor der Hauptbühne ein. Hier spielten die eigentlichen Stars des Abends: John Parish und José Gonzales mit seiner alten Band Junip.

John Parish, der bekannte Produzent von PJ Harvey, trat mit einer vierköpfigen Band auf. Gewisse Rockansätze gegen Ende des Konzerts schreckten auf, doch ansonsten bewegte sich John Parish in ruhigeren Folkgewässern. Junip waren dann die Band der Träumer. Mit seiner seltsam-schönen Stimme faszinierte José Gonzales das Publikum. Gemütlich mit der Gitarre auf dem Schoss sitzend, lud der Schwede seine Fans auf die Reise in fantastische Welten ein. Gerne schlossen diese die Augen und begleiteten ihn.

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