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«Ein kühler Sommer? So ist das Leben»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Die letzten Tage der diesjährigen Jazz-Parade boten noch einmal alles, was die Ausgabe 2009 ausgemacht hat: eine vielseitige und qualitativ hochwertige musikalische Mischung aus Jazz, Pop und Weltmusik aus der Region und aus der ganzen Welt – und eine ebenso vielfältige Mischung an der Wetterfront, von der schwülwarmen Sommernacht am Donnerstag über den total verregneten Abend am Freitag bis zur sternenklaren, aber kühlen Nacht am Samstag.

Sonnenbrille im Haar

Das musikalische Programm am Abschlussabend hätte nicht besser passen können: Mit heissen Latin-Rhythmen trotzten die Musikerinnen und Musiker und mit ihnen das Publikum den Wetterkapriolen. «Der Sommer ist kühl, aber was solls, so ist das Leben», meinte lapidar der argentinische Perkussionist und Sänger Minino Garay, der den Zuschauern auf dem Georges-Python-Platz mit seiner siebenköpfigen Band gehörig einheizte.

Hemdsärmlig und mit Sonnenbrille in den langen Haaren sass Garay auf der Bühne und machte vor, dass man mit Sonne im Herzen, Spiellust und Bewegung zu feurigen Klängen auch das garstigste Wetter vertreiben kann. Das Publikum liess sich gerne anstecken und tanzte und klatschte bald eifrig mit. Minino Garay, der im Februar bereits für ein Konzert in der Spirale in Freiburg zu Gast gewesen war, wusste auch dieses Mal mit seiner Mischung aus Jazz, Tango, Flamenco, brasilianischen und afrokubanischen Elementen zu überzeugen.

Wippen und tanzen

Den Boden geebnet hatte zuvor die wohlbekannte einheimische Formation Les Gars Mineurs um Saxofonist Pascal Siffert. Die Freiburger Gruppe eröffnete den Konzertabend zusammen mit der Sängerin Teri Stirling, welche die Kälte mit ihrer warmen Stimme auf ihre Weise vertrieb. Ihr abwechslungsreiches Jazz- und Blues-Set schlossen die Gars Mineurs mit einer Interpretation von Tito Puentes Latin-Klassiker «Oye como va» ab und sorgten damit für einen fliessenden Übergang zum restlichen Abend.

Das allerletzte Konzert auf der Hauptbühne war schliesslich fest in Damenhand, mit der kubanischen Frauenformation Okan. Sie knüpfte nahtlos an die vorherigen Konzerte an und riss das Publikum mit Musik aus Kuba, aber auch aus anderen lateinamerikanischen Ländern mit. Ein allerletztes Mal wurde an der Jazz-Parade 2009 nach Herzenslust mitgewippt und mitgetanzt: Während die einen gekonnt ihre Schritte aus dem Latin-Tanzkurs auspackten, reichte es bei einer Gruppe lustiger junger Männer immerhin zu einer launigen Polonaise.

Und wer nach all dem immer noch nicht genug hatte, konnte den Abend mit Bonny B. und seiner Blues Band im New Orleans Café ausklingen lassen. So oder so: Am Ende war es trotz der merklich gesunkenen Temperaturen allen warm geworden. Ein kühler Sommer? Was solls …

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