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Ein leidenschaftlicher Jungpolitiker

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«Trump ist ein Albtraum», meint Oxel Suarez Alvarez. Spricht der 19-jährige Merlacher über die amerikanischen Präsidentschaftswahlen, kommt er in Fahrt. Die Politik beschäftigt ihn, national wie international. «Politik ist meine Leidenschaft.» Seit Anfang Jahr ist Suarez Alvarez Präsident des Freiburger Jugendrates.

«Die Zukunft bauen»

Der Jugendrat ist eine aus­serparlamentarische Kommission, die aus maximal 30 jungen Frauen und Männern zwischen 16 und 25 Jahren besteht. «Wir setzen uns einerseits für politische Fragen ein, welche die Jugendlichen speziell betreffen», erklärt der neue Präsident das Ziel des Gremiums. Andererseits wolle der Rat das politische Interesse der Jungen fördern. «Wir wollen als junge Menschen anderen Jungen Lust auf die Politik machen.» So informiere der Rat jeweils vor den eidgenössischen Abstimmungen mit einem Flyer über die Argumente zu den Vorlagen. «Politik machen heisst, die Zukunft bauen», ist Suarez Alvarez überzeugt. «Da müssen die Jungen unbedingt dabei sein.»

Als Präsident leitet Suarez Alvarez nicht nur die Sitzungen. «Ich liefere Ideen und stelle die Kontakte zu den kantonalen Behörden her.» So sitzt er auch im Ausschuss zur Entwicklung der Jugendstrategie des Kantons Freiburg. Suarez Alvarez misst der Strategie eine hohe Bedeutung bei. «Sie behandelt viele Fragen, die uns direkt betreffen.»

Oxel Suarez Alvarez möchte den Jugendrat gerne noch bekannter machen. Und er würde gerne eine kantonale Jugendsession durchführen, so wie sie etwa der Kanton Bern bereits kennt. Laut Suarez Alvarez soll sich der Jugendrat vor allem in den Themen Mobilität, Mobbing unter Jugendlichen und Jugendverschuldung einbringen. So fordert Suarez Alvarez mehr Nachtbusse für nächtliche Heimkehrer. «Das bringt mehr Sicherheit für alle.» Bei den Themen Mobbing und Verschuldung will Suarez Alvarez den Kanton zu mehr Präventionsarbeit bewegen.

Frankreich als Auslöser

Oxel Suarez Alvarez interessierte sich schon früh für die Politik. 2007, also mit knapp zehn Jahren, habe er die französischen Präsidentschaftswahlen verfolgt. Später habe er sich immer mehr mit der Schweizer Politik beschäftigt. Dabei fühlte er sich schnell der SP nahe. «Sie entspricht meinen Werten, wie der Chancengleichheit», sagt der Sohn einer italienischstämmigen Schweizerin und eines Spaniers. Diese Werte hätten ihm auch seine Familie mit auf den Weg gegeben: «Wir haben zu Hause viel über Politik diskutiert.»

Für den Jugendrat sei die Partei aber kaum relevant, dessen Mitglieder seien etwa zur Hälfte parteilos. «Wir wollen nicht zu viele Parteimitglieder im Rat, damit die Diskussionen nicht zu parteipolitisch werden.»

Letztes Jahr kandidierte Suarez Alvarez auf der Liste der SP Seebezirk für den Grossen Rat. Ein politisches Amt würde ihn schon interessieren. Er sagt aber auch: «Ich habe keinen Karriereplan.» Er lasse sich vom Leben treiben und werde günstige Gelegenheiten nutzen. Vorerst wird der gelernte Kaufmann sein Praktikum bei der SP Schweiz abschliessen. «Ich kümmere mich vor allem um die telefonische Mobilisierung der Wähler.» Auch mit dem Praktikum könne er politische Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Anschliessend will Suarez Alvarez in Neuenburg Wirtschaftsrecht studieren. «Das Fach vereinigt zwei Gebiete, die mich stark interessieren.» Langfristig könnte er sich vorstellen, zum Bund zurückzukehren, wo er beim Staatssekretariat für Migration bereits die Lehre absolviert hat. Die Politik wird ihn weiter beschäftigen: «Die Politik ersetzt mir den Sport.»

«Wir wollen nicht zu viele Vertreter von Parteien im Rat, damit die Diskussionen nicht zu parteipolitisch werden.»

Oxel Suarez Alvarez

Präsident Freiburger Jugendrat

«Wir wollen als junge Menschen anderen Jungen Lust auf die Politik machen.»

Oxel Suarez Alvarez

Präsident Freiburger Jugendrat

Zur Definition

Jugendrat steht auch Ausländern offen

Der Jugendrat steht allen jungen Freiburgern zwischen 16 und 25 Jahren offen. Im Gegensatz zu anderen politischen Gremien ist er sowohl für Schweizer als auch für Ausländer zugänglich. Im Moment hat der Rat 22 Mitglieder, die Obergrenze ist auf 30 Personen festgelegt. Das Ratsplenum trifft sich alle zwei Monate zu einer Sitzung, das nächste Mal im Februar. Gegründet wurde der Freiburger Jugendrat 1999 auf einen politischen Vorstoss des späteren Staatsrates Beat Vonlanthen und Marie-Louise Rudaz-Spicher.

sos

www.cjfr.ch/de

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