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Ein Lichtlein und kein Feuer entfachen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Wer zu Hause einen Weihnachtsbaum aufstellt, tut dies spätestens heute und schmückt ihn mit Glaskugeln, Lametta, Engeln oder anderen Figuren und Süssigkeiten. Auch Kerzen und Lichterketten gehören dazu. Doch an diesem Thema scheiden sich die Geister: Soll es warmes Kerzenlicht oder besser sicheres Lampenlicht sein?

«Der Trend geht in Richtung künstliches Licht», sagt Eva Dollinger, Inhaberin der Boutique Noël in Murten. Wer jetzt aber denkt, dass die echten Kerzen ausgedient haben, liegt falsch. «Ich verkaufe sehr viele Weihnachtsbaum-Kerzen. Und dies in etwa 50 Farben.» Blau, violett, gelb und grün: alles, was gefällt. «Echte Kerzen gehören bei natürlichen Weihnachtsbäumen dazu», findet Eva Dollinger. Bei künstlichen Bäumen empfehle sie es jedoch gar nicht. Dies sei viel zu gefährlich.

Beide Varianten am Baum

Bei Eva Dollinger zu Hause brennen am Weihnachtsbaum nur am 24. und 25. Dezember echte Kerzen. Ansonsten kommt die Lichter-Girlande zum Einsatz. Für den restlichen Baumschmuck will die Weihnachtsartikel-Verkäuferin ihren Kunden keine Vorgaben machen. «Jeder sollte den Baum nach seinem Gusto schmücken, egal ob total bunt oder Ton in Ton.» Besonders schön finde sie mundgeblasenen Glasschmuck.

1000 Brandfälle pro Jahr

Kerzen auf Adventskränzen und an Weihnachtsbäumen sind für die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB) ein wichtiges Thema. «Wir rechnen in der Schweiz jährlich mit 1000 Bränden, die sich wegen Kerzenflammen ereignen. 80 bis 90 Prozent davon geschehen in der Weihnachtszeit und Anfang Januar», sagt Brandschutzexperte Kurt Steck von der BfB. Daher seien elektrische Kerzen vom Brandschutz her gesehen sicher massiv weniger gefährlich. «Andererseits will man den Leuten, welche die Stimmung schätzen, die von echten Kerzen ausgeht, ja auch nicht verderben.» Deshalb sind für Kurt Steck echte Kerzen auch in Ordnung, jedoch mit den richtigen Sicherheitsmassnahmen (siehe Kasten).

«Ganz wichtig ist, dass man die Kerzen nur brennen lässt, wenn sie beaufsichtigt werden.» Im Notfall würden ein mit Wasser gefüllter Eimer und ein Handbesen helfen: einfach den Handbesen ins Wasser tauchen und die brennende Stelle kräftig besprühen.

In der dunklen Adventszeit erhellen Kerzen die kurzen Tage und langen Nächte. Mit diesem Beitrag zu Heiligabend zünden die FN im Rahmen des Adventskalenders zum letzten Mal ein Licht an.

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