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Ein logischer Meistertitel

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Der EV Zug beendet eine grossartige Saison mit dem zweiten Meistertitel nach 1998. Es ist ein logischer Erfolg.

«Der Sport ist per se nicht planbar. Es können jedoch Rahmenbedingungen geschaffen werden, die einen Meistertitel möglich machen. Das haben wir hier gemacht. Insofern bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit Meister werden», hatte der Zuger Präsident Hans-Peter Strebel vor dem Saisonstart der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gesagt. Von daher entbehrt der Erfolg nicht einer gewissen Logik.

Dass die Rahmenbedingungen besser nicht sein könnten, liegt an Strebel. Dieser ermöglichte mit seinem Geld den Bau des Spitzensportzentrums «On Your Mark» (OYM) in Cham, das neue Massstäbe setzt und in dem nichts dem Zufall überlassen wird, angefangen bei der Ernährung bis hin zu wissenschaftlich fundierter individueller Betreuung. Insofern konnte gleich reagiert werden, wenn beispielsweise ein Spieler Anzeichen von Müdigkeit zeigte oder es ihm an der Spritzigkeit fehlte.

Drei wichtige Eckpfeiler

Allerdings nutzen die besten Voraussetzungen nichts, wenn die Mannschaft nicht über genügend Qualität für den Meistertitel verfügt. Was das betrifft, wurde nach der Finalniederlage gegen Bern vor zwei Jahren (1:4 Siege) mit den Verpflichtungen von Goalie Leonardo Genoni sowie den Top-Stürmern Gregory Hofmann und Jan Kovar einiges investiert. Die drei hoben nicht nur das Niveau an, sie wussten auch schon, wie man Meister wird – ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Genoni bewies in der Serie gegen Genève-Servette einmal mehr, dass er ein Mann für grosse Partien ist. Zudem wirkt sich seine Ruhe auf die Vorderleute aus. Hofmann zeichnete in der Finalserie für drei der acht Zuger Tore verantwortlich, und Kovar bringt alles mit, was es im modernen Eishockey braucht, der Tscheche war in dieser Saison der beste Spieler auf Schweizer Eis.

Hohe Trainingsintensität

Verteidiger Livio Stadler hob bei Hofmann und Kovar eine weitere wichtige Eigenschaft hervor: eine extreme Winnermentalität. Eine solche legte auch das Team an den Tag, selbst nach Siegen waren immer wieder kritische Worte zu hören – dieses nie zufrieden sein, zahlte sich letztendlich aus. Dementsprechend hoch war in den Trainings jeweils die Intensität. «Dort fängt es an. Wir pushten uns stets gegenseitig, und dann bist du in den Spielen bereit», schildert Captain Raphael Diaz das Erfolgsrezept.

119 Punkte

Tatsächlich legten die Zuger unter der Führung des smarten Trainers Dan Tangnes eine Saison der Superlative hin. In der Qualifikation gewannen sie 40 von 52 Partien und stellten einen Punktrekord (119) auf. Sie verloren nie mehr als zwei Spiele in Folge, wobei es nur zweimal zwei Niederlagen in Serie absetzte. Eine solche Konstanz in einer dermassen ausgeglichenen Liga hinzubekommen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Im Viertelfinal gegen den SC Bern (4:2), dem sie nicht nur 2019, sondern auch 2017 im Final unterlegen waren, bezwangen die Zuger die «eigenen Dämonen» (Tangnes), danach waren sie nicht mehr zu stoppen. Selbstredend verdient es jede Mannschaft, die den Titel holt, für den EVZ gilt dies nach den gezeigten Leistungen umso mehr.

Captain Diaz geht zu Gottéron

Nach dem zuvor einzigen Meistertitel 1998 gab es für die Zentralschweizer eine lange Durststrecke, eine solche ist diesmal nicht zu erwarten, auch wenn es gewichtige Abgänge zu verzeichnen gibt, allen voran Raphael Diaz. Der 35-jährige Captain, der in der Schweiz noch nie für einen anderen Verein gespielt hat, wollte zwar bei den Zugern bleiben, erhielt aber nicht den gewünschten Vertrag und unterschrieb deshalb für vier Jahre bei Freiburg-Gottéron. Santeri Alatalo dürfte zu Lugano wechseln, und Tobias Geisser wird wohl einen neuen Anlauf in Nordamerika nehmen – er steht noch bis 2022 bei den Washington Capitals unter Vertrag. Sportchef Reto Kläy ist also insbesondere in der Verteidigung gefordert, in dieser steht bislang der Zuzug von Samuel Kreis (Biel) fest.

Im Sturm zeichnet sich der Abgang von Hofmann ab, der sich den Columbus Blue Jackets anschliessen dürfte. Mit den Rückkehrern Reto Suri (Lugano) und Fabrice Herzog (Davos) wurde für die Offensive allerdings schon einiges an Qualität geholt. Das ist aber Zukunftsmusik, zunächst einmal wird gefeiert – wenn auch wegen Corona etwas anders.

Kommentar (1)

  • 08.05.2021-Miette Julmy

    Welsche können nicht Schweizermeister sein, Weicheier!

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