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Ein Meilenstein für das neue Papiliorama

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Ein erster Schritt in der Transformation des Papilioramas in Kerzers bis 2030 ist gemacht: Am Donnerstag weihte das Tropenhaus einen neuen Aussichtsturm ein.

Seit kurzem ragt eine neue, hohe Holzstruktur über dem Aussenbereich des Papilioramas bei Kerzers in die Höhe. Der Aussichtsturm hat fünf Stockwerke und ist ab heute für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gewidmet ist er dem Bieler Uhrenpionier Harry Borer. «Er war ein grosser Fan des Dreiseenlands», erklärt Caspar Bijleveld, Direktor der Stiftung Papiliorama, anlässlich der feierlichen Einweihung der Struktur am Donnerstagabend.

So ist es sehr passend, dass der Dr.-Harry-Borer-Turm künftig verschiedene Ausstellungen über die Region beherbergen soll. Für diese will das Papiliorama mit mehreren Partnern zusammenspannen. Geplant ist gemäss Bijleveld eine Ausstellung über die Juragewässerkorrektion in Zusammenarbeit mit dem Verein Schlossmuseum Nidau sowie eine über Vögel, die in Türmen leben, mit der Vogelwarte Sempach. Ein weiteres Stockwerk soll mit dem Biotopverbund Grosses Moos das Thema Natur und Landwirtschaft aufgreifen, zudem sei «etwas über turmbewohnende Säugetiere» in Planung. Einen genauen Zeitrahmen für die Eröffnung dieser Ausstellungen gebe es noch nicht. «Ich bin sicher, im Herbst werden wir da etwas Präsentables bereit haben», so der Papiliorama-Direktor. «Wir hatten gehofft, die Ausstellungen zusammen mit dem Turm einweihen zu können, aber das war wohl etwas zu optimistisch.»

Caspar Bijleveld, Direktor des Papilioramas, spricht bei der feierlichen Einweihung des Dr.-Harry-Borer-Turms.
Bild: Marc Reidy

Die Einweihung des Beobachtungsturms ist ein wichtiger Schritt für das Papiliorama. «Es ist das erste vollständig abgeschlossene Projekt des Programms Papiliorama 2030+», so Bijleveld. Dieses hatte der Verein Pro Papiliorama 2018 ins Leben gerufen. Für 16 Millionen Franken darf das Papiliorama sich umbauen, neu gestalten und sogar ein neues Gebäude bauen. Dazu kann das Tropenhaus sich über die Unterstützung zahlreicher Unternehmen und Stiftungen freuen, darunter auch die von der Familie Borer gegründete Stiftung Vinetum.

Neben dem ersten Meilenstein sind auch weitere Projekte für Papiliorama 2030+ auf Kurs. «Das neue Canopea-Gebäude steht. Wenn alles gut geht, werden wir im Herbst das Restaurant und die Konferenzsäle in Betrieb nehmen können», erklärt Bijleveld gegenüber den FN. Der Innenausbau für die Amphibienausstellung selbst dürfte aber noch länger andauern. «Es ist ein sehr spezialisierter Bau, daher ist schwierig zu sagen, wie lange», so der Direktor. Er stellt jedoch eine Eröffnung Ende 2025 oder Anfang 2026 in Aussicht. Dies liegt völlig im Zeitplan für das Programm 2030+. «Bis dahin können wir sicher alles machen», ist Bijleveld überzeugt.

Weitere Umbauten geplant

Auch vor der Eröffnung des neuen Gebäudes ist das Papiliorama konstant im Wandel. «Als Nächstes werden wir hier die Terrasse umbauen», so Bijleveld. Um den Besucherinnen und Besuchern in den immer heisser werdenden Sommern mehr Schutz zu bieten, entsteht ein neuer, grosser Wintergarten. «Dieser lässt sich auf beiden Seiten komplett öffnen», so Bijleveld. Auf dem Dach der neuen Struktur soll eine Trockenwiese entstehen, die hoffentlich viel lokale Fauna beherbergen wird.

Ausserdem würden bald die Fundamente und Bodenplatten für den neuen Indoor-Spielplatz gelegt. Und auch der Eingangsbereich des Papilioramas erhält eine Neugestaltung, die derzeit aber noch diskutiert werde. «Für die Stiftung Papiliorama ist es natürlich unglaublich, was da alles passiert», so der Direktor.

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