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Ein neuer Mordfall für Anna Calvin

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Vor rund fünf Jahren griffen Isabelle Gruber und Manuela Durand-Bourjate aus Muntelier zur Feder und schrieben gemeinsam einen Krimi, der sich am Murtensee abspielt. Ganz für sich selbst, ohne Erwartungshaltung und sozusagen als Ferienbeschäftigung. Später zeigten sie das Skript einem Nachbarn. Und der ermunterte sie, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Im Mai 2010 erschien er dann, ihr erster Kriminalroman «Murtensee – Mord am See». Der stimmungsvolle und in zwei Erzählsträngen verfasste Roman wurde zu einem Erfolg. Und sein offener Schluss liess Leserinnen und Leser auf eine Fortsetzung hoffen.

Zwei Erzählstränge

Das neue Buch erscheint nächsten Freitag im Handel. «Spielrunde am Murtensee» steht dem Erstling von Isabelle Gruber und Manuela Durand in nichts nach: Temporeich, unterhaltsam und feinfühlig geschrieben, hält das Buch die Spannung bis zuletzt aufrecht. Dabei sind die Autorinnen ihrem Stil treu geblieben. Sie verflechten erneut zwei Erzählstränge ineinander: Zum einen servieren sie dem Leser einen makabren Leichenfund, mit dem immer mehr Abscheuliches zutage kommt. Zum andern knüpfen sie an die privaten Geschichten der Hauptfiguren an, insbesondere an die von Anna Calvin. Die Kommissarin ist immer noch auf der Suche nach ihrer Tochter Sofie, die seit drei Jahren spurlos verschwunden ist. «Doch die Kriminalgeschichte ist in sich geschlossen», betont Manuela Durand.

Dass die Autorinnen die Privatsphäre der Protagonisten beleuchten, hat ihnen vonseiten der Leserschaft viel Sympathie eingebracht. Gruber und Durand stellen ihre Helden nicht als Schwarz-weiss-Figuren dar, sondern konfrontieren sie bewusst mit schwierigen Lebenssituationen. «Um unsere Ideen und Fantasien glaubwürdig zu beschreiben, greifen wir, wann immer es möglich ist, auf unsere beruflichen wie privaten Erfahrungen zurück», erklärt Isabelle Gruber, die als Sozialarbeiterin in der Suchtberatung arbeitet. «Anna Calvin etwa hat den Verdacht, dass sich Sofie im Drogenmilieu aufhält.» Der Roman solle nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch zum Nachdenken anregen. «Wir bieten keine Lösungen, teilen aber Erfahrungen und Ideen, die uns wichtig sind», erläutert die schulische Heilpädagogin Manuela Durand.

Emotionaler Bezug

Trotzdem: Die Handlung, die Figuren, selbst die Umgebung sind rein fiktiv. Zwar erkennt der Leser einzelne Schauplätze in der Murtenseeregion wieder, doch diese werden durch Details verändert, so dass sich niemand touchiert fühlen muss. Mit ihrem neuen Roman beweisen die Autorinnen erneut, dass nicht nur nordische Kriminalliteratur für Spannung sorgen kann. «Abtauchen in eine Geschichte, mit Figuren und Bildern spielen, das fasziniert uns beide», erklärt Manuela Durand. Im Vordergrund stehe immer die Freude am Schreiben–und die Herausforderung, dem Leser eine spannende Geschichte zu bieten.

Wie im ersten Band ist es auch in «Spielrunde am Murtensee» wieder möglich, mit einigen der Protagonisten per Mail in Kontakt zu treten. «Unseren Leserinnen und Lesern eine Stimme zu geben, ist uns sehr wichtig», betonen die Autorinnen.

Zum Buch: Welke Blumen und eine Leiche

Als der Murtner Polizist Anton Ramseier einem Hinweis aus der Bevölkerung nachgeht, stösst er in der Hauptgasse auf ein geschlossenes Blumengeschäft mit völlig verwelkter Flora. Und kurz darauf auf eine Leiche: Eine der Geschäftsführerinnen liegt übel zugerichtet in ihrem Bauernhaus im bernischen Münchenwiler. Von ihrer Zwillingsschwester fehlt jede Spur. Ramseier übergibt den Fall an die Berner Polizei. Und so reist Kommissarin Anna Calvin mit ihrem Team erneut an den Murtensee, um einen Mord aufzuklären. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als auf den ersten Blick angenommen, und Calvin sieht sich zusätzlich mit einem persönlichen Konflikt an ihrem Arbeitsplatz konfrontiert. Zudem fordert die Suche nach Sofie, ihrer seit drei Jahren verschwundenen Tochter, all ihre Kräfte. mkc

Isabelle Gruber und Manuela Durand: «Spielrunde am Murtensee», Landverlag Trubschachen. www.kriminalroman.ch.

 

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