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Ein neuer Veloweg für Bösingen

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«Ziel ist es, die Sicherheit und die Übersicht entlang der Fendringenstrasse zu erhöhen», sagte am Donnerstagabend Gemeinderat Michel Aebischer vor der Gemeindeversammlung Bösingen. Er stellte zusammen mit seinem Amtskollegen Armin Marchon ein Projekt vor, das diese beiden Probleme lösen soll: ein Langsamverkehrsweg entlang der Hauptstrasse.

Drei Etappen

Bereits seit 2009 steht das Anliegen im Raum. Nun hat die Gemeindeversammlung einem Kredit zugestimmt, damit ein Velo- und Fussgängerweg gebaut werden. In einer ersten Etappe wird die Teilstrecke vom Sportplatz bis zur Abzweigung Uttewil respektive Bodenholz umgesetzt. Der neue Streifen für Fussgänger und Velofahrer befindet sich auf der rechten Fahrbahn, wenn man vom Dorf her kommt. «Die Strecke ist 1,6  Kilometer lang, und 900 Meter werden vom Kanton subventioniert», so Armin Marchon. Der Kanton habe für das erste Teilstück knapp 205 000 Franken zugesichert.

In einem zweiten Schritt soll der Langsamverkehrsweg entlang des Sportplatzes entstehen. «Das machen wir erst, wenn das zweite Spielfeld realisiert wird», so Armin Marchon. Provisorisch wird ein Kiesweg entlang des Sportplatzes gebaut. In der dritten und letzten Etappe entsteht ein Radstreifen vom Sportplatz bis zur Dorfkreuzung. Ein Trottoir besteht auf diesem Abschnitt bereits. Der Kanton subventioniert das Projekt total mit 380 000 Franken. Parallel dazu werde ein Radweg von der Dorfplatzkreuzung bis in das Zentrum des Weilers Fendringen erstellt, so Armin Marchon. Die 63 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten mit einer Gegenstimme dem Projektkredit von 1,6 Millionen Franken zu.

Sanierung von Güterwegen

Zudem stand ein weiteres Strassenprojekt auf der Traktandenliste der Gemeindeversammlung, die coronabedingt in der Sporthalle Gwatt in Schmitten durchgeführt wurde: die Sanierung von Güterwegen und Hofzufahrten. «Betroffen sind jene Strassen, die Landwirte brauchen, um von ihrem Hof auf ihre Felder zu deren Bewirtschaftung zu gelangen», so Armin Marchon.

Er zeigte ein Bild von einer frisch sanierten Landstrasse. «So eine schöne Strasse haben wir noch nicht in Bösingen.» Damit sich dies in den nächsten Jahren ändert, schlug er der Versammlung ein Bruttokredit von etwas mehr als 5,6  Millionen Franken vor. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben ihn einstimmig angenommen. Für die Sanierung der 14 öffentlichen Güterwege stellt der Kanton eine Subvention von rund 1,8  Millionen Franken in Aussicht. Für die Instandsetzung von privaten Hofzufahrten und -Plätze rund 600 000 Franken.

Der Gemeinderat hatte im Vorfeld die Interessen der Landwirte und Landwirtinnen abgeholt. Aufgrund ihrer Angaben und einer Analyse wurde ein Beitragsgesuch eingereicht. Davon bewilligten Bund und Kanton 14 öffentliche und 23  private Projekte. «Die Strassenstücke sind quer durch die Gemeinde verteilt», so Armin Marchon. Der Bau soll spätestens im Frühjahr 2022 beginnen und dauert ­voraussichtlich fünf bis sechs Jahre.

Genehmigte Rechnung

Die Stimmberechtigten sagten zudem einstimmig Ja zur Jahresrechnung 2019 der Gemeinde. Sie schliesst bei einem Aufwand von gut 12,6  Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 650 000 Franken. «Die finanzielle Lage der Gemeinde sieht gut aus. Die Steuerfusssenkung konnten wir gut verkraften», so der zuständige Gemeinderat und Vize-Syndic ­Peter Portmann.

«Die Strecke ist 1,6  Kilometer lang, und 900 Meter werden ­ vom Kanton ­sub­ventioniert.»

Armin Marchon

Gemeinderat Bösingen

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