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Ein neues Quartier und eine neue Strasse

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Eigentlich hätten die Einwohner von Cressier am Dienstag an der Gemeindeversammlung über den Kredit für die Realisierung der Siedlung «Dorfzentrum Cressier» abstimmen sollen. Mit der Planung sei man aber im Verzug, informierte Syndic Jean-Daniel Pointet. «Der Kredit wird im März vor das Volk kommen.» In der neuen Siedlung werden vier alte und geschützte Gebäude mit Neubauten ergänzt; insgesamt will die Gemeinde Cressier 19 Wohnungen bauen lassen, zehn davon sind für alte Menschen reserviert (die FN berichteten).

Mit dem Bauprojekt verbunden ist eine Investition, welche die 74 Anwesenden einstimmig genehmigten. Für 1,13 Millionen Franken saniert die Gemeinde die Gonzague-de-Reynold-Strasse zwischen der Kirche und dem Gemeindehaus. Das neue Quartier «Dorfzentrum» wird an dieser Strasse liegen. Auf einer Länge von 560 Metern baut die Gemeinde zudem ein durchgehendes Trottoir. Die Versammlung genehmigte nicht nur diese Investition, sondern gab auch grünes Licht für das Budget 2015. Bei einem Aufwand von 5,3 Millionen Franken sieht dieses einen Überschuss von 576 000 Franken vor.

Während die Zahlen keinen Anlass für Diskussionen gaben, war an der Versammlung der Verkehr ein Thema. Auf der Strasse ausgangs Cressier Richtung Coussiberlé, auf der eine Tempobeschränkung von 50 Stundenkilometern gilt, würden die Autofahrer viel zu schnell fahren, sagte eine Bürgerin an der Versammlung. Man solle doch endlich etwas dagegen unternehmen, regte eine andere Frau an. «Es sind nur wenige, die zu schnell fahren», entgegnete Syndic Pointet. Erst kürzlich habe man Tempomessungen vorgenommen. Diese hätten ergeben, dass lediglich vier Prozent der Fahrzeuge mehr als 50 Stundenkilometer fahren würden. An der Versammlung bemerkten einige Votanten auch, dass die Sicherheit der Schulkinder nicht gewährleistet sei, vor allem auf der Place de l’Eglise.

Auch der Gemeinderat sei sich dieser Problematik bewusst, sagte Pointet. Man habe mit dem kantonalen Mobilitätsamt eine Lösung für einen sicheren Schulweg suchen wollen. Das Amt habe jedoch eine unrealistische Lösung vorgeschlagen, so Pointet. Die Gemeinde unternehme nun nichts. Der Gemeinderat appellierte an die Eltern; sie seien verantwortlich, dass sie ihren Kindern beibrächten, auf dem Schulweg achtzugeben.

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