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Ein neues Spital mit Hotelcharakter

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 «Noch zwei Monate, dann ist der Umbau des Spitals Meyriez-Murten abgeschlossen», sagt Siegfried Walser, Präsident der Baukommission des Spitals, bei einer Besichtigung der Gebäude. Die Arbeiten sind auf Kurs. Nach einem Testbetrieb wird das Spital ab April bereitstehen für Patientinnen und Patienten.

Der Innenausbau ist noch nicht ganz fertig, aber es zeigt sich schon jetzt: Das Spital erhält einen wohnlichen Charakter mit Elementen aus Holz und lindengrünen Wänden. «In dem neuen Spital werden sich die Patientinnen und Patienten tendenziell länger aufhalten, da es sich um Aufenthalte beispielsweise in der Rehabilitation oder Akutgeriatrie handelt», sagt der Projektleiter Stephan Krestan, «deshalb haben wir bei der Planung Wert darauf gelegt, dass die Räumlichkeiten einen hotelähnlichen Charakter erhalten.»

Fenster mit Seeblick

Der Bau besticht durch Panoramafenster in alle Richtungen, die den Blick auf den Murtensee, auf die Altstadt und auf den Park des Spitals und des Pflegeheims zulassen. «Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen», sagt Projektleiter Krestan.

Ab April können auch Besucher im Spital zu Mittag essen: Die neue Küche sei für 250 Mahlzeiten konzipiert, erklärt Robert Overney, Direktor für Logistik HFR während des Rundgangs. «Die Menus sind für das Spital und Besucher, für das Pflegeheim und für den Mahlzeitendienst.»

Eine Lounge im Spital

 Ein direkter Durchgang von der Spitalküche ins Pflegeheim nebenan erleichtere die Arbeit für das Personal. Der Restaurantbereich im neuen Spital ist mit Parkett ausgelegt, «auch hier der Hotelcharakter», betont Walser. Eine Lounge soll zusätzlich für Ambiente sorgen und den Besuchern und Patienten Sitzgelegenheiten bieten. Eine grosszügige Terrasse und ein neu gestalteter Park ergänzen das Angebot des Spitals.

Nur für internen Gebrauch

Speziell an dem neuen Spital ist das Therapiebad: «Parallel zum Spital HFR Billens steht in Merlach künftig ein Therapiebad zur Verfügung», sagt Overney. Das Becken sei jedoch nur für interne Zwecke: «Wir haben nicht geplant, es extern freizugeben.» Ein Grund dafür sei die Frage nach der Verantwortung, wenn etwas passiert. Zudem seien spezielle Ausbildungen gefragt für die Arbeit in einem Therapiebecken. Das alte Spitalgebäude wurde bis auf das Betonskelett ausgekernt und ein Neubau kam hinzu (siehe Kasten). Zwischen Alt- und Neubau ist jedoch kein Unterschied mehr zu sehen, sowohl aussen als auch innen verläuft alles einheitlich. Die Fassade ist in einem Braun-Bronze-Ton gehalten: «Die Gebäude sollen sich gut in die Umgebung einfügen», erklärt Krestan die Farbwahl.

Park ist für alle da

Der Park des Spitals ist neu gestaltet: «Die Umgebung mit seinem Wegsystem ist so konzipiert, dass sie als Erholungs- und Aufenthaltszone, aber auch zu Therapiezwecken genutzt werden kann», erklärt Krestan. Die Wege seien organisch angelegt, sagt Krestan, also mit runden Formen. «Und der Park steht allen offen», sagt Walser, «auch den Kindern aus der Nachbarschaft auf ihrem Schulweg, so dass sie keinen Umweg machen müssen.»

Öffnungszeiten noch offen

Nach dem Innenausbau nimmt das Spital Meyriez den Testbetrieb auf. «Anfang Jahr werden wir kontrollieren, ob alle technischen Systeme in den Gebäuden funktionieren», erklärt Walser. Die Permanence wird an demselben Ort sein wie vor dem Umbau.

Ob die Öffnungszeiten nach der Eröffnung im April gleich bleiben wie bisher ist noch offen: «Dies werden wir zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren», sagt Overney. Bis im April ist die Permanence in einem provisorischen Gebäude unmittelbar neben dem Pflegeheim angesiedelt und jeden Abend bis um 21.30 Uhr geöffnet.

Zahlen und Fakten

Künftig auch Palliativpflege

Der Umbau des Hauptgebäudes des Spitals HFR Meyriez-Murten begann im Mai 2013. Die Baukosten und auch die Termine entsprechen bisher dem Plan. Das Gesamtbudget für den Um- und Neubau liegt bei 55,5 Millionen Franken. 55Prozent davon bezahlt der Kanton, 45 Prozent der Kosten gehen zulasten der Gemeinden des Seebezirks. Mit der Wiedereröffnung im Frühling steigt die Kapazität von 49 auf 72 Betten. Das Spitalgebäude wurde von Grund auf renoviert und erweitert: Auf der Südseite (in Richtung Pflegeheim) wurde ein fünfgeschossiges Gebäude angebaut. Auf der Westseite wurde das Untergeschoss mit einem zweigeschossigen Therapie- und Behandlungsbereich überbaut. Die Geschossfläche beträgt neu knapp 15 000 Quadratmeter. Auch das medizinische Angebot ist künftig grösser: Neben den Bereichen Innere Medizin, Akutgeriatrie, Rehabilitation und der Permanence werden neu die beiden Bereiche Neurorehabilitation und Palliative Care angeboten. Während der ganzen Umbauphase werden die Permanence, Radiologie, Sprechstunden und das Labor in einem provisorischen Gebäude angeboten. Weitere Dienstleistungen wurden auf das Kantonsspital und das Spital Tafers aufgeteilt.emu

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