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Ein Oscar in Shorts

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Ein Oscar in Shorts

Studenten der Uni Freiburg führen ein Kurzfilmfestival durch

Am 24. Januar findet in Freiburg das erste Schweizer Kurzfilmfestival für Studierende statt. Lanciert haben die Idee vier junge Filmbegeisterte der Uni Freiburg.

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

«Academy Shorts» heisst das Freiburger Kurzfilmfestival, und der Name erinnert nicht umsonst an die weltberühmten Academy Awards. Die Statue, die es zu gewinnen gibt, ist ein abgewandelter Oscar, einer mit einem Graduiertenhut auf dem Kopf und mit Shorts bekleidet. Die Shorts stünden für die Kurzfilme (auf Englisch kurz «shorts»), erklärt Mitorganisator Daniel Gremli, und das «Academy» beziehe sich natürlich nicht nur auf das berühmte Vorbild, sondern verweise vor allem darauf, dass es sich bei der Veranstaltung um ein Festival von Studierenden für Studierende handle.«Es gibt in der Schweiz viele Festivals für junge Filmer», so Gremli, «aber dort dominieren in der Regel Leute von Filmhochschulen, die über ganz andere technische und fachliche Voraussetzungen verfügen als begabte Amateurfilmer.» Die Academy Shorts in Freiburg richteten sich deshalb ausdrücklich an Studenten von Universitäten oder Fachhochschulen, mit Ausnahme von Filmhochschulen.

Von Freiburg bis Venezuela

Die Idee scheint einem Bedürfnis zu entsprechen: Rund 20 Filme wurden eingereicht. Daraus wählte das vierköpfige Organisationsteam aus Mitgliedern des Studierendenfernsehens Unicam und des Studierendenzentrums Centre Fries elf Beiträge aus, die beim Wettbewerb vom kommenden Mittwoch gezeigt werden. Die Vorauswahl sei nicht schwer gefallen, sagt Daniel Gremli. Die nicht berücksichtigten Filme hätten den qualitativen Anforderungen an Technik und Inhalt nicht genügt oder hätten schlicht die vorgegebene Maximallänge von 25 Minuten überschritten.Das Programm, welches das Publikum bei dem öffentlich zugänglichen Festival zu sehen bekomme, könne sich sehen lassen. Unter den Filmen, von denen vier aus dem Kanton Freiburg, die anderen aus der übrigen Schweiz stammen, hat es sowohl Spiel- als auch Experimental- oder Dokumentarfilme. Die Schauplätze reichen von Freiburg über Dänemark bis nach Venezuela. Der längste Film dauert 25 Minuten, der kürzeste drei Minuten. Die Filme werden in zwei Blöcken gezeigt und zweisprachig anmoderiert. Bewertet werden sie von einer Publikumsjury.

«Man kann Welten schaffen»

Beim einen oder anderen Wettbewerbsfilm hat auch Daniel Gremli mitgearbeitet. Der Kameramann ist seit jeher fasziniert vom Filmen: «In Filmen kann man Welten schaffen, man kann Bilder zeigen, Geschichten erzählen und die Zuschauer unterhalten.» Weil er etwas Kreatives machen wollte, hat Gremli sich für ein Studium der Medienwissenschaften entschieden. Um zusätzlich zur akademischen Theorie auch noch praktische Erfahrungen zu sammeln, wurde er Mitglied bei Unicam, wo schliesslich auch die Idee für die Academy Shorts entstand.Mit den bisherigen Reaktionen auf die Initiative sei er zufrieden, so Gremli. Er sei zuversichtlich, dass das Festival sein Publikum finden werde. Dann sei es durchaus denkbar, die Academy Shorts in den kommenden Jahren wieder durchzuführen und vielleicht sogar noch auszubauen.Centre Fries, Wilhelm-Techtermann-Gasse 8, Freiburg. Mi., 24. Januar, 20 Uhr. Nach den Filmprojektionen gibt es eine After-Show-Party. Details: www.centrefries.ch.

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