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Ein Pilgerfest St. Jakob zu Ehren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Immer wenn der Jakobstag auf einen Sonntag fällt, ist das für die Jakobspilger ein heiliges Jahr. In diesem Jahr ist es wieder soweit: Der 25. Juli ist ein Sonntag. Dem Apostel zu Ehren wird darum in Tafers auf dem Platz vor dem Sensler Museum ein grosses Jakobsfest gefeiert.

Dort ist das Ziel eines Sternmarsches, der zehn Gruppen aus den verschiedensten Ecken der Schweiz in den Sensebezirk führen wird, zum Beispiel von Nyon, Biel, Rüti ZH Pruntrut, Bern und Thun sowie eine Velo-Pilgergruppe aus St. Gallen und eine in historischen Gewändern aus Basel.

Ein Apéro für alle Pilger

«Wir begrüssen die Pilger mit einem Apéro», sagt Rita Meier von der Gruppe Santiago Tafers. Sie amtet als OK-Präsidentin und hat gemeinsam mit Anne-Marie Jenny die Fäden für das Jakobsfest in der Hand. Etwa 200 Pilger werden in diesen organisierten Gruppen mehrere Tage lang unterwegs sein. «Die Gruppen sind ausgebucht», sagt Rita Meier.

Wer an diesem Tag den Weg nach Tafers dennoch pilgernd zurücklegen wolle, habe mehrere Möglichkeiten: «Eigentlich beginnt der Jakobsweg bei jedem zu Hause», sagt die OK-Präsidentin. Wer nicht alleine unterwegs sein möchte, kann sich einer der Gruppen anschliessen, die am Sonntagmorgen aufbrechen (vgl. Kasten).

Ein Fest für alle

Doch nicht nur Pilger sind willkommen. «In einigen Restaurants wird für alle eine Pilgersuppe serviert», sagt Anne-Marie Jenny. Sie ist für die Verpflegung zuständig. «Zwei Restaurants öffnen extra für uns an diesem Sonntag.» Was ihr ein wenig zu denken gibt, ist die Unsicherheit, wie viele Leute wohl kommen werden. «Wir rechnen etwa mit 600.»

Es ist das erste Mal, dass die Gruppe Santiago Tafers ein so grosses Fest zum Jakobssonntag organisiert. Daran beteiligt sind Jakobsvereine aus der ganzen Schweiz. Weil das Pilgern in den vergangenen Jahren immer populärer geworden ist, haben sich die Vereine besser vernetzt und beschlossen, gemeinsam ein grosses Fest zu feiern.

Hoffen auf Sonne

Dass Tafers als Ort gewählt wurde, ist nicht ganz zufällig. Seit 1475 ist dort eine Jakobsbruderschaft bezeugt. Diese liess die Gruppe Santiago Tafers wieder aufleben.

Neben der Besucherzahl gibt es noch einen weiteren Unsicherheitsfaktor: das Wetter. «Wenn es regnet, können wir den Unterstand beim Coop benützen», sagt Anne-Marie Jenny. Ein Festzelt würde die finanziellen Möglichkeiten der Organisatoren sprengen. Und die Turnhalle würde sehr viel Arbeit verursachen. Doch die Organisatorinnen lassen sich nicht verunsichern: «Wir wissen nicht, wie es klappen wird. Aber wir können gut improvisieren», sagt Anne-Marie Jenny, «und wir haben Gottvertrauen.»

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