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Ein Platz zum Abhängen

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Ein Billardtisch, ein Töggelikasten, eine gemütliche Polstergruppe und eine Musikanlage – viel mehr gibt es nicht im Jugendraum von Plaffeien. «Viel mehr braucht es aber auch nicht», sagt Jugendarbeiter Bartel Overney: «Die jungen Leute wollen einfach einen Ort, wo sie zwanglos zusammen sein können, und das bieten wir ihnen.» Er stelle fest, dass dies einem Bedürfnis von vielen Jugendlichen neben Schule, Sport und Hobbys entspreche. Wer noch Restenergie habe, könne sich draussen auf dem Vorplatz oder dem nahen Fussballplatz austoben. Aber in erster Linie gehe es ums Zusammensein und um lockere Gespräche untereinander.

50 Jugendliche pro Woche

Im Jugendraum treffen sich am Dienstag, Donnerstag und Freitag die Jugendlichen im OS-Alter aus den sieben Trägergemeinden. Pro Woche besuchen durchschnittlich 50 Jugendliche das Rümli; am meisten am Freitagabend, an dem der Raum bis 23 Uhr offen ist. «Der Jugendraum ist zu einem festen Bestandteil im Freitagabend-Ausgehprogramm der Jugendlichen geworden», sagt Bartel Overney, der seit Frühling 2012 die Jugendarbeit im Oberland betreut. Jedes Jahr kommen mit den Erstkürslern neue Besucher dazu, so dass ein steter Wechsel stattfindet. Obwohl der Raum für junge Leute bis zu 18 Jahren offen steht, kommen wenige, wenn ihre OS-Zeit zu Ende ist.

Kein Unterhaltungsprogramm

Der Jugendarbeiter steht den Jugendlichen bei Bedarf für individuelle Gespräche zu allen Themen, die sie bewegen, zur Verfügung. «Ich höre ihnen zu und unterstütze sie dabei, sich selbst zu reflektieren», sagt Bartel Overney. Auch helfe er ihnen bei der Planung einer Aktivität, zum Beispiel einem Kinoabend. «Wir bieten ihnen aber kein Unterhaltungsprogramm, die Ideen müssen von ihnen selber kommen, ebenso der Wille, sie umzusetzen», ergänzt Daniel Boschung, Präsident des Trägervereins.

Grenzen austesten

Seine Aufgabe sei es auch, dafür zu sorgen, dass im Jugendraum die Regeln eingehalten werden. Er glätte mal die Wogen, wenn sie hochgehen, und versuche, im Dialog mit den Jugendlichen, den Ball flach zu halten, sagt Bartel Overney. Die Jugendlichen in diesem Alter seien in einer Entwicklungsphase, in der sie auch mal provozieren, ergänzt Daniel Boschung: «Sie sollen auch ihre Grenzen austesten dürfen. Es ist gut, wenn der Jugendraum der Puffer ist, wo sie in einem geschützten Rahmen Konfliktbewältigung lernen.»

Angebot für Primarschüler

«Das Angebot ist gut verankert», fasst Daniel Boschung die letzten fünf Jahre zusammen. Der Verein will das Angebot künftig etwas ausweiten und auch jüngeren Kindern aus der fünften und sechsten Klasse eine Möglichkeit bieten, einen ersten Bezug zum Jugendraum zu schaffen. Erste Erfahrungen im Rahmen einer Pilotphase seien gut gelaufen, sagt er. Ab kommendem Herbst steht diesen Schülern der Jugendraum einmal pro Monat als Treffpunkt zur Verfügung. Mittelfristig zieht der Verein eine Erhöhung des Pensums des Jugendarbeiters von heute 50 auf 70 Prozent in Betracht, um die Kontinuität in der Betreuung sicherzustellen, wie Daniel Boschung ausführt.

Gemeinden und Kirchen

Getragen wird die Jugendarbeit im Sense-Oberland von einem Verein, der im Herbst 2011 von den Gemeinden Plaffeien, Oberschrot, Zumholz, Brünisried, Rechthalten, St. Silvester, Plasselb, Giffers, Tentlingen sowie der Seelsorge-Einheit Sense-Oberland und der evangelisch-reformierten Kirche Weissenstein-Rechthalten gegründet worden ist. Der Jugendraum war erst in einem Raum in Oberschrot untergebracht und ist dann Ende 2013 in OS-Zentrum umgezogen. Für Bartel Overney war das ein Meilenstein. Der Standort sei ruhig und sehr geeignet. Ein wichtiger Entscheid fiel im Herbst 2013: Damals haben die Mitglieder des Trägervereins entschieden, das damalige Provisorium für die Jugendarbeit im Sense-Oberland in einen permanenten Betrieb zu überführen.

Vorschau

Jubiläumsfest am Freitag

Der Verein Jugendarbeit Sense-Oberland lädt am kommenden Freitag zum Jubiläumsfest ein. Geplant ist ein zwangloses Beisammensein mit Verpflegungsmöglichkeiten im Jugendtreff.

im

 

Seeliweg 5, Plaffeien (OS-Zentrum), Fr., 23. Juni, 16 bis 23.59 Uhr. Weitere Infos: www.jaso.ch

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