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Ein Querschnitt durch die Schafzucht

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Eigentlich standen die Zeichen gar nicht so gut, fielen doch auf das zweite Wochenende im März gleichzeitig die «Brunex» in St. Gallen, die nationale Red-Holstein-Ausstellung in Bulle und die Schafausstellung in Uster. Die interkantonale Schafausstellung Muntelier, neu nun in Avenches, verzeichnet jeweils einen bedeutenden Anteil Tiere aus der Ostschweiz. Diese waren denn auch weniger vertreten. Trotzdem konnte die Anzahl Ausstellungstiere bei rund 600 gehalten werden. Auch die Besucherzahlen waren an dem wunderschönen Wochenende hoch. «Die Infrastruktur hier ist perfekt, wir können alle fünf Schafrassen, Weisses Alpenschaf, Schwarzbraunes Bergschaf, Braunköpfiges Fleischschaf, Walliser Schwarznasen und Charrolais Suisse unter einem Dach zeigen», lobte Organisator German Schmutz. «Auch das Zusammentreffen von Schafen und Pferden wurde von vielen Besuchern geschätzt», war er sicher.

German Schmutz ist überzeugt, dass eine solche Ausstellung die Züchter motiviert, in die Zukunft zu schauen. Das sei in der heutigen, auch für die Schafhaltung schwierigen Zeit wichtiger denn je, betonte er weiter, denn das Rad der Zeit lasse sich nun einmal nicht zurückdrehen.

Hervorragende Qualität der Tiere

Für den interessierten «Schäfeler» stand sicher die kommentierte Vorführung der Siegertiere am Sonntag im Mittelpunkt.

Die Weissen Alpenschafe bestachen durch ihre Grösse und Harmonie. Die gute Rückenlinie und die ausgeprägte Gigotpartie zeugten von der ausgezeichneten Fleischfülle dieser in der Schweiz am häufigsten vertretenen Schafrasse. «Zu einem schönen Schaf gehört auch eine schöne Frisur», kommentierte German Schmutz.
Im Kanton Freiburg weiden vor allem Schwarzbraune Bergschafe. Diese Rasse ist rein schweizerisch und wurde nie mit anderen Rassen gekreuzt. Trotzdem gelang es den SBS-Züchtern, einen modernen Typ zu schaffen, den neben einer ausgezeichneten Fruchtbarkeit auch ein hohes Gewicht, gute Fleischqualität und ein gutes Fundament auszeichnen. Die weibliche Rassensiegerin von Avenches ist im Besitz der Familie Benninger in Altavilla. Dass das Braunköpfige Fleischschaf neben der beeindruckenden Fleischfülle auch über gesunde, alptaugliche Beine verfügt, davon konnte sich der Expo-Besucher anhand der zwei Siegertiere dieser Rasse, 6232 SV von Ueli Balmer, Kerzers, und 2056 SCH von Gery Emmenegger, Trubschachen, überzeugen.
Charollais Suisse, die jüngste Schweizer Schafrasse, präsentierte sich von seiner besten Seite. Die anfänglichen Mängel im Fundament gehören der Vergangenheit an, und das mangelnde Wollkleid sei in der Zwischenzeit auch marktkonform, lautete der Kommentar.
Die auffälligste Rasse sind sicher die Walliser Schwarznasen. Sie sind im Übrigen die einzigen Schafe, die für die Schau gewaschen werden. Mit acht Zentimetern haben sie den längsten Wollstapel allerdings in Teppichwollqualität. Neben dem Wert als Woll- und Fleischlieferant verkörpern die Walliser Schwarznasen auch ein Stück Kulturgut.

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