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Ein Querschnitt

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Untertitel: Ueli Güdel zeigt seine Bilder in Kerzers

Autor: Von UELI GUTKNECHT

Die Ausstellung des 72-jährigen Künstlers im Kirchgemeindehaus ist ein Querschnitt seines reichen künstlerischen Schaffens.

Reiterinnen, Artisten und Artistinnen in anmutigen Bewegungen wechseln ab mit eindrucksvollen Szenen aus dem Bauernleben. Der Mensch als Mass aller Dingen: Wohl deshalb malt Ueli Güdel kaum je ein Bild ohne Menschen. Seine Bilder sind reich, heiter, leben von vielen Details. Die Figuren sind schwer, fast üppig und trotzdem von einer unnachahmlichen Eleganz. Fast immer stehen sie in einem klaren Verhältnis zueinander: beim Heuen, beim Fuhrwerken, beim Ausritt, beim Tanz. Sie tun das in seinen Ölbildern in wechselnden und zauberhaften Stimmungen und mystischem Licht, das Ueli Güdel wie kaum ein zweiter auf die Leinwand zaubert. Extra für die Ausstellung in Kerzers entstanden die Bilder vom Wistenlach, dem Murtensee und von Kerzers’ Umgebung.
Seine Bleistift-, Kohle- und Rötelzeichnungen waren oft Ausgangspunkt zu den Ölbildern. Gelegentlich entstanden sie auch im Nachhinein.

Sich selber treu geblieben

Obwohl der in Jerisberghof-Ferenbalm lebende Güdel mittlerweile zu den bekannteren Malern zählt, sind ihm seine Bescheidenheit, die Begeisterungsfähigkeit und Liebenswürdigkeit nicht abhanden gekommen. Seine Biographie pflegt der Maler mit dem ihm eigenen Anflug von Ironie zu beginnen: «Ich bin am 12. Juli 1931, an einem Sonntag geboren. Werktags male ich.» Und er fährt fort: «Ich bin naiv genug heute noch mit Anmalfarbe zu malen, halte den Pinsel am Stiel und halte Distanz, auch zum Modell.»

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