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Ein Rahmenkredit für flexiblere Planung

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Die Stiftung St. Wolfgang, die im unteren Sensebezirk vier Pflege- und ein Tagesheim betreibt, wird von Bösingen, Düdingen, Schmitten, Überstorf und Wünnewil-Flamatt getragen. Die Vertreter dieser Gemeinden haben an der gestrigen Sitzung einen Betrag von 750 000 Franken für die Jahre 2015 bis 2018 gesprochen. Dieser Rahmenkredit soll für einige kleinere und grössere Investitionen verwendet werden. «Wir verlangen keinen Freibrief, doch können wir auf diese Weise einfacher planen und die Arbeiten flexibler ausführen», erklärte Geschäftsführer Ivo Zumwald an der gestrigen Stiftungsratssitzung in Flamatt. Damit könnten die Arbeiten besser auf die Anforderungen des Heimbetriebs und insbesondere des Personaleinsatzes abgestimmt werden.

 Statt an jeder Stiftungsratssitzung ein oder zwei Projekte zu beantragen, können diese durch den Rahmenkredit zeitlich je nach Bedarf umgesetzt werden. «Die Arbeiten sind wichtig, um den Wert der Heime, die zwischen 10 und 26 Jahre alt sind, zu erhalten», so Ivo Zumwald.

Auf dem Laufenden halten

Der Geschäftsführer versprach auf eine Frage aus der Runde der Gemeindevertreter, dass der Verwaltungsrat an jeder Sitzung einen Zwischenstand der Projekte oder eine genaue Abrechnung präsentiert. Käme es zu grösseren Abweichungen, würden diese speziell traktandiert.

Anbau statt Wintergarten

Das Geld wird in den Heimen Schmitten, Flamatt und Düdingen eingsetzt. So fehlt zum Beispiel im Schmittner Heim im Ferienzimmer die Nasszelle, zwei Bäder müssen saniert werden und in der Küche braucht es einen neuen rutschfesten Boden. Ausserdem sollen im 26-jährigen Heim zwei Räume zusammengelegt werden, um mehr Platz für die Aktivierung zu erhalten.

Beim Heim Auried Flamatt soll es eine Änderung bei den Parkplätzen geben–dies im Zusammenhang mit den geplanten zwölf Wohnungen, die eine Stiftung in direkter Nachbarschaft bauen will. Grobofferten gehen von Kosten von 95 000 Franken aus.

Die grösste Investition, nämlich rund 370 000 Franken, ist im Heim Wolfacker in Düdingen vorgesehen. Dort soll 2016 der Wintergarten demontiert werden, um Platz für einen Anbau zu machen. Dieser soll sich über die gesamte Länge des Hauses erstrecken und der Küche, dem Mittagstisch, der Aktivierung und dem Personal mehr Raum verschaffen. Ein weiteres Projekt betrifft die Heime Schmitten, Düdingen und Flamatt: Der Empfangsbereich in den drei Heimen soll besser gestaltet werden.

Neue Kaffeemaschinen

Ebenfalls ohne Diskussionen wurde ein weiterer Antrag des Verwaltungsrates genehmigt: Die zwischen zehn und 20 Jahre alten Industriekaffeemaschinen für die Küchen und Cafeterias in Schmitten, Düdingen und Flamatt werden ersetzt. Der Betrag von 45 000 Franken wird aus dem Innovations- und Erneuerungsfonds genommen. 

«Die Arbeiten sind wichtig, um den Wert der Heime zu erhalten.»

Ivo Zumwald

Geschäftsführer Stiftung St. Wolfgang

Zahlen und Fakten

Rechnung 2014 mit einem Defizit

Dass die Rechnung 2014 mit einem Minus schliesst, war schon letzten Herbst prognostiziert worden. Das Defizit ist mit 150000 Franken aber um die Hälfte tiefer als budgetiert, dies bei Aufwand und Ertrag von rund 19 Millionen Franken. Grund für die roten Zahlen ist die geringe Auslastung (40 Prozent) bei vollen Fix- und Personalkosten im neuen Pflegeheim Bachtela in Bösingen in den ersten vier Monaten, wie der Finanzverantwortliche Daniel Neuhaus erklärte. Auch die anderen Heime waren «suboptimal» belegt, es gab mit 73 Austritten doppelt so viele wie letztes Jahr und zudem 156 Neueintritte. Weil die Belegung im Bösinger Heim dann aber sprunghaft anstieg und der Kanton zusätzliche 2,21 Stellen für dieses Heim guthiess, fällt die Belastung für die fünf Trägergemeinden am Ende doch tiefer aus als befürchtet.im

Heim Bachtela: Kredit unterschritten

D ie Stiftungsräte haben an der Sitzung auch die Abrechnung für den Neubau des Bösinger Heims genehmigt. Der Kredit von 14,5 Millionen Franken wurde um 1,3 Millionen Franken unterschritten. Für rund 7,1 Millionen Franken gingen Arbeiten an Firmen im Stiftungsgebiet, rund zwei Millionen blieben im Kanton und rund 2,3 Millionen wurden ausserhalb vergeben. im

Pflegebetten: Heim Überstorf muss warten

V erwaltungsratspräsidentin Ursula Krattinger-Jutzet informierte über den Entscheid der Gesundheitsdirektion, dem Sensebezirk bis 2020 keine Pflegebetten mehr zuzusprechen. Das heisst, dass Überstorf weiterhin auf ein eigenes Heim warten muss. Die Stiftung wolle nun aber die Planung von Alternativprojekten in der Altersbetreuung vorantreiben, sagte sie. im

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