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Ein Reformator und sein Mythos

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Mit dem Schauspiel «Martinus Luther – Anfang und Ende eines Mythos» startet der Verein Theater in Freiburg am Donnerstag in die Saison 2017/2018. Das Stück von John von Düffel erzählt, pünktlich zum Reformationsjahr 2017, die Geschichte des Reformators Martin Luther. Er kommt 1483 in Thüringen als Sohn eines wohlhabenden Grubenteilhabers zur Welt. In Eisenach besucht er das Gymnasium und studiert später in Erfurt Rechtswissenschaften. Während eines heftigen Gewitters entrinnt er nur knapp dem Tod. Aus Dankbarkeit gegenüber Gott gibt er das Studium auf und tritt in das strenge Kloster der Augustiner-Eremiten ein.

Sein Entscheid gefällt dem Vater gar nicht, doch Luther lässt sich nicht beirren: ein erster Bruch mit einer Autorität. Es sollten weitere folgen. Der kleine Mönch fordert die grösste Macht der Welt, den Papst, heraus. Schon während seines Theologiestudiums wettert er gegen den Ablass, verwirft das Zölibat und erachtet die Enthaltsamkeit als unnatürlich. 1523 heiratet er die 26-jährige Katharina von Bora, eine abtrünnige Zisterzienserin. Mit ihr hat er sechs Kinder und nimmt elf weitere von Verwandten auf. In seinen Predigten versucht Luther den Menschen die Angst vor den Sündenstrafen zu nehmen. 1517 nagelt er seine 95 Thesen gegen die Missbräuche an die Schlosskirche zu Wittenberg. Luther wird exkommuniziert und verfolgt. Er flüchtet auf die Wartburg in Eisenach, wo er das Neue Testament in eine Sprache übersetzt, die jedermann versteht. Luther stirbt 1546 in seiner Geburtsstadt Eisleben.

Im Stück – gespielt von Theaterlust München – tritt Luther als Kämpfer auf, kompromiss- und gnadenlos. Doch die Frage bleibt: Ist Dr. Martin Luther der grosse Reformator oder letztlich auch ein tragisch Gescheiterter? Das entscheidet am Donnerstag im Equilibre das Publikum.

il

Equilibre, Freiburg. Do., 5. Oktober, 19.30 Uhr. Vorverkauf bei Freiburg Tourismus (026 350 11 00) oder via www.theaterinfreiburg.ch.

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