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Ein Regenbogen tanzt durch Freiburg

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Die erste Folkloregruppe, die gestern auf dem Dominoplatz eintrudelte, war Danzamérica aus Uruguay. Männer in schwarzen Anzügen mit breitrandigen Hüten, Frauen in bodenlangen, lachsfarbenen Kleidern, mit rotem Lippenstift und dunklen Haaren. Sie lachten viel und sprachen schnelles Spanisch. Tänzerin Paola Larrama antwortete den FN jedoch auf Englisch: Ihre Gruppe sei erst gestern Abend aus Frankreich angereist und von Freiburg hätten sie noch nicht viel gesehen. Trotzdem gefalle es ihnen hier gut. «Unsere Gruppe ist das erste Mal in der Schweiz. Alles hier sieht so postkartenromantisch aus», meint Larrama.

Guggenmusik voraus

Wenn auch nicht romantisch, sondern vielmehr energiegeladen begann pünktlich um 17 Uhr der Umzug im Perolles: Die Guggenmusik Les Trois Canards aus Freiburg durfte dieses Jahr den Anfang machen. Es klang ganz plötzlich nach Fasnacht. Laut, wie es sich für eine Guggenmusik gehört, trommelten und tröteten die Enten ihre Märsche. Dabei waren sie laut genug, dass von den nächsten zwei Gruppen nicht mehr viel zu hören war.

Hören war gestern neben den vielen optischen Eindrücken sowieso zweitrangig: regenbogenfarbene Röcke und Hosen der Gruppe aus Martinique, Singapurs Fächer und riesige Cocktailschirmchen und die in die Haare geflochtenen Blumen der ukrainischen Mädchen. Die Lebensfreude der Frauen aus Gabun, die sich so schnell bewegten, dass man schon vom Zusehen fast erschöpft war, und die langen, weissen Röcke der Mädchen aus Ossetien. Ein Loch gab es jedoch in der Formation: Die chilenischen Tänzer waren beim Eröffnungsumzug noch nicht zugegen, da sie vorgestern noch an einem Fest in Belgien auftraten und erst gestern Abend angekommen sind.

Das Publikum seinerseits war mindestens so exotisch wie die Gäste aus aller Welt. Ein weiteres Mal zeigte sich: Das Publikumsmagnet Folklorefestival zieht Zuschauer aller Altersklassen und verschiedenster Herkunft an.

 

Programm

Heute am Folkloretreffen

14 Uhr:«Un autre regard». Auftritt der Kindergruppe aus Lettland in der Grotte de la Buvette du Petit Train im Galterental.16.30 Uhr:Vorstellung für Kinder im Schauspielhaus Equilibre mit den Gruppen aus Nordossetien, Lettland und der Ukraine.18 Uhr:«Un autre regard». Einführung in den «Haka», den traditionellen Tanz der Völker der Südseeinseln, mit der Gruppe aus Neuseeland im Hof des Kollegiums St. Michael.Ab 18 Uhr:Senslerabend im Dorf der Nationen mit Formationen aus Düdingen, Tafers und Jaun sowie den Gruppen aus Martinique und Neuseeland.rb

 

Weitere Bilder: http://www.freiburger-nachrichten.ch/bildergalerien/eroeffnungsumzug-des-folkloretreffens

 

 

 

 

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