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Ein Rekord und eine Familiensache

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach dem Kerzerslauf, dem Bösinger Waldlauf und dem ersten Sensler Frühlingslauf in Tafers war der 34. Heitenriederlauf am vergangenen Samstag das vierte Rennen innerhalb von vier Wochen. Dies mag ein Grund dafür sein, dass nicht allzu viele Top-Läuferinnen und -Läufer den Weg nach Heitenried fanden. Dennoch konnten in den diversen Kategorien 487 Klassierte verzeichnet werden, was für die Organisatoren vom TSV und SVKT Heitenried doch ein schöner Erfolg ist.

Den Rekord pulverisiert

Im Elite-Feld der Männer genügte ein Blick auf die Startliste, um den Sieger prognostizieren zu können. Kadi Nesero ging als klarer Favorit auf die 10,2 Kilometer lange Strecke. Der Äthiopier, der seit zehn Jahren in Aarau lebt, die vorläufige Niederlassungsbewilligung erhalten hat und eine Teilnahme im olympischen Marathon für die Schweiz anstrebt, hatte zuletzt bereits den Bösinger Waldlauf in überlegener Manier für sich entscheiden können. Auch am Samstag lief er ein einsames Rennen. Offen war nur, ob er den Streckenrekord aus dem Vorjahr von Fikvu Guta (Äth, 32:58) würde schlagen können. Er konnte. In 32:30 Minuten pulverisierte Nesero den Rekord.

Hinter dem klaren Sieger holte sich Adrian Jenny (TV Wünnewil) in 34:52 Minuten ebenso deutlich die Krone des besten Freiburgers vor Werner Brügger (TSV Rechthalten) und Florian Sturny (LAT Sense). «Der Lauf in Heitenried ist kein einfacher», sagte Jenny. «Er ist ziemlich coupiert. Aber das liegt mir.» Für Jenny war der Heitenriederlauf eine gute Vorbereitung für die 20 Kilometer von Lausanne (26. April), die er fast jedes Jahr als Fixpunkt in seinem Kalender eingetragen hat. «Neben dem Murtenlauf ist das Rennen in Lausanne einer von zwei Läufen, für die ich mich gezielt vorbereite.»

Der zweitplatzierte Freiburger Werner Brügger war mit seiner Klassierung mehr als zufrieden. «In diesem Feld lag für mich nicht mehr drin. Das Rennen ist vor allem am Anfang schnell, weil es da noch flach ist. Im zweiten Teil zieht es an.» Er habe versucht, mit Jenny mitzugehen. «Ich musste forcieren. Deshalb habe ich gegen hinten heraus Zeit verloren», so Brügger, der sich hauptsächlich auf Rennen im Kanton beschränkt. Ein Start beim GP in Bern (10. Mai) sei aber nicht ausgeschlossen.

Trotz einem offenen Schuhbändel

Bei den Frauen setzte sich Inge Jenny (TSV Düdingen) in 42:49 Minuten mit knapp 40 Sekunden vor Rachel Buchs (TSV Rechthalten) durch, die vor Wochenfrist in Tafers Fünfte geworden war. Auf Platz drei liegt Judith Zumwald (LAT Sense). «Nach der ersten Runde hat sich herauskristallisiert, dass ich das Rennen gewinnen kann», sagte Jenny. «Es war ein spezielles Gefühl, als Führende zu laufen, wenn man es sich nicht gewohnt ist», hielt die Frau von Adrian Jenny, die bisher erst einmal, beim Jauner Berglauf, einen Sieg feiern konnte, fest. Dabei unterlief ihr gar ein Anfängerfehler, wie sie selbst bemerkte: «Ab Kilometer sieben war ein Schuhbändel offen. Dabei ist das Erste, das man im Laufsport lernt, einen Doppelknopf zu machen.»

Dass die Siegerehrung in Heitenried am Ende zu einer Familienangelegenheit der Jennys wurde, dafür sorgte Tochter Laura, die bei den Moskito Girls als Dritte ebenfalls auf das Podest steigen durfte. «Wie meine Tochter bestritt schon ich mein erstes Rennen in Heitenried», freute sich Adrian Jenny.

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