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Ein Schützenfest für den ganzen Seebezirk

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Nein, sagt Pierre-Alain Roulet, am traditionsreichen Feldschiessen des Seebezirkes werde sich nichts ändern. Auch wenn die Ausgabe 2016 ennet der Sprachgrenze in Villarepos «chez les Welsch» stattfinde, fügt der Präsident des Organisationskomitees (OK) hinzu und grinst verschmitzt. Seit Tagen ist Roulet immer wieder auf dem Festplatz anzutreffen und packt mit an. Das Wichtigste sei: Sie seien in jeder Beziehung im Plan, während den Bauarbeiten habe das Wetter mitgespielt. «Wir sind gut vorwärtsgekommen und sind bereit. Das macht Spass.»

Das Feldschiessen des Seebezirkes vereint Schützenvereine aus dem deutschsprachigen und dem französischsprachigen Teil des Bezirks sowie aus der bernischen Nachbarschaft. Das gebe eine spannende Mischung von Teilnehmern und Gästen, ist Roulet überzeugt. «Wir wollen ein Fest für den ganzen Seebezirk machen.» Das sei nicht einfach: «Wir denken immer alles mal zwei: für die Deutschsprachigen und für die Französischsprachigen.» Insgesamt über 1500 Schützen und gegen 400 Gäste an den Abenden erwartet das OK. Roulet ist zuversichtlich, dass auch die Deutschsprachigen in Scharen den Weg in die Peripherie finden, wie er sagt. Dafür sei ihnen das OK auch entgegengekommen: Das Unterhaltungsprogramm sei in erster Linie auf Gäste deutscher Sprache zugeschnitten.

Freiwillige gefunden

Gegen 450 freiwillige Helfer könne man aufbieten, so Roulet, worüber er froh sei, habe es doch eine Zeit lang schlecht ausgesehen mit helfenden Händen. Doch dank gutem Zureden der Funktionäre und Mund-zu-Ohr-Propaganda sei nun alles in Ordnung. «Entscheidend war die Einbindung professionellen Servicepersonals», so Roulet, «servieren wollte niemand von den Freiwilligen.» Das Gesamtbudget der Veranstaltung betrage 350 000 Franken. Die Infrastruktur sei bereit für das Vorschiessen, das heute Samstagnachmittag beginnt, und natürlich dann auch für das Hauptwochenende vom 27. und 29. Mai.

Ja, dieses Wochenende mit dem Höhepunkt des Festes am Samstag: Er sei etwas traurig gewesen, räumt Roulet ein, als er hörte, dass die Raiffeisenbank See/Lac ihre Generalversammlung am gleichen Tag abzuhalten gedenke. Viele Schützen seien bei beiden Vereinigungen Mitglied. Das sei jedoch nicht tragisch. In der Regel hält die Raiffeisen See/Lac ihre Generalversammlung im Festzelt am Samstag des Vorschiessens ab. Dieses Jahr ist es die Schwesterbank Raiffeisen Broye-Vully, welche die Gelegenheit nutzt, ihren 100. Geburtstag zu feiern.

«Zückerli» für die Romands

Der Schützenverein La Militaire Villarepos-Chandossel führt das Feldschiessen zum fünften Mal durch, das letzte Mal organisierte er es 1999. Roulet ist mit dem bisher Erreichten zufrieden und schaut zuversichtlich in die Zukunft. Einen einzigen kleinen Wermutstropfen könnte es aus seiner Sicht für die Schützen geben: Die Pistolenschützen müssen ins rund 4 Kilometer entfernte Courtion. «Das war von Anfang an so vorgesehen.»

Kurzfristiger war ein anderer Entscheid. Roulet konnte für den Sonntag, 29. Mai, Amandine Rapin engagieren, Sängerin und Teilnehmerin an der französischen Ausgabe der Sendung The Voice. «Das ist unser Geschenk für uns Romands», sagt er und arbeitet weiter.

www.villarepos2016.ch

Zum Programm

Fünf Abende mit musikalischer Begleitung

Das Feldschiessen des Seebezirks beginnt heute Samstag, 16.30 Uhr, mit dem Vorschiessen und dem Sauerkraut-Abend im Festzelt, musikalisch begleitet von den «Glücklichen Freunden». Morgen lädt das Organisationskomitee zum Brunch. Die Castors aus Dompierre sorgen für die Unterhaltung. Am Freitag, 27. Mai, unterhalten am Abend die Loubeschränzer aus Murten und die Pampana’s aus dem Vully die Gäste mit Guggenmusik. Den Rest des Abends prägt Sound aus den 1980ern. Am Samstag werden das Fussballspiel Schweiz-Belgien und das Champions-League-Finale auf Grossleinwand übertragen, am Abend tritt die Las Vegas Country Band auf, dann folgt eine Line-Dance-Show. Am Sonntag finden die Finals und die Rangverkündung statt.fca

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