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«Ein Sieg über sich selber»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Alle 270 Schwimmerinnen und Schwimmer haben die Murtensee-Überquerung geschafft

Autor: VonCORINNE AEBERHARD

«Es gibt nicht einmal etwas zu gewinnen», sagte ein kleines Mädchen, das auf seine Mutter wartete, die noch am Schwimmen war. Der empörte Unterton in ihrer Stimme war nicht zu überhören.

Ein Mexikaner

Nach 35 Minuten und 50 Sekunden war Matthias Vauthier aus Cernier in Murten. Jene Badegäste, die sich mit dem Feldstecher auf dem Liegestuhl direkt am See installiert hatten, erspähten ihn zuerst.

Mit etwas Abstand war Falko Schietzsch aus Unterentfelden in Murten. Er benötigte 37,52 Minuten. Als Dritter stieg der Murtner John Herzig aus dem Wasser. Darauf folgte die erste Frau: Andrea Stehlin aus Kloten hatte eine Zeit von 39,26 Minuten. Nach ihr erreichte Sämi Müller aus Kriechenwil Murten und gleich danach kam die zweite Frau, Sarah Neiger aus Zürich. Der für die Organisation zuständige Pascal Hitz bestätigte, dass jeweils Teilnehmer aus der ganzen Schweiz und auch aus dem Ausland dabei sind. Dieses Jahr waren unter den Startenden Schwimmer aus Deutschland, Frankreich, Italien und sogar aus Mexiko.

Individuelle Vorbereitung

«Ein guter Schwimmer muss man sein, um bei der Seeüberquerung mitzumachen», sagt Hitz. Wie man sich darauf vorbereite, sei ganz unterschiedlich. Seine Tochter schwimme immer mehr als 3,2 Kilometer im Schwimmbecken, erklärt ein Mann. Andere halten sich über eine Stunde im See auf, und jemand meint, dass sich vieles sowieso im Kopf abspiele. Man müsse es nur wollen.

Ausser dass ein paar Schwimmer mit einem etwas sperrigen Gang über den Steg gingen, war den meisten nicht viel von der Anstrengung anzumerken. «Es ging ganz schnell», freute sich eine Frau. «Dabei dachte ich, ich wäre das Schlusslicht.»

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