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Ein Sieger, der von London 2012 träumt

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Autor: Matthias Fasel

John Mwangangi hatte zwei Ziele: den Lauf gewinnen und den Rekord von Jonathan Wyatt aus dem Jahr 2004 brechen. Während sein Sieg nie in Gefahr war, verpasste er nicht zuletzt deshalb den Rekord deutlich.

Mwangangi absolvierte die 17,17 Kilometer von Murten nach Freiburg in 52:37 Minuten und damit klar über eine Minute langsamer als Wyatt und fast eine halbe Minute langsamer als bei seinem ersten Lauf im Vorjahr. «Er war schon früh im Rennen allein unterwegs und wurde nie richtig gefordert. Für eine bessere Zeit fehlte die Konkurrenz», erklärte sein Manager Peter Pfister, der das Reden für den schüchternen Kenianer mehrheitlich übernahm, die etwas langsamere Zeit.

Silber bei den afrikanischen Meisterschaften

Der 1,53 grosse und 50 Kilogramm schwere Athlet wird das Verpassen der Bestzeit verkraften können. Denn Mwangangi, der dieses Jahr bereits den Grand Prix von Bern überlegen für sich entschieden hatte, hat noch weit höhere Ziele. Er träumt von einer Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2012 – bei der grossen Konkurrenz in Kenia kein leichtes Unterfangen. «Aber er ist noch nicht einmal ganz 19-jährig und hat bereits erste Erfolge aufzuweisen», sagte Pfister. So holte Mwangangi dieses Jahr mit einer Zeit von 13:32 Minuten bei der afrikanischen Junioren-Meisterschaft die Silbermedaille über 5000 Meter.

Er war damit bloss 15 Sekunden langsamer als Kenenisa Bekele bei seinem Sieg bei der diesjährigen WM in Berlin. Seine Lieblingsdistanz sind indes die 10 000 Meter. Dort liegt seine Bestzeit bei 29:20 Minuten. Um sich weiter zu verbessern, wird Mwangangi bald wieder zum Trainieren nach Kenia zurückkehren.

Silber bei Schweizer Premiere

Am ehesten noch mit Mwangangi mithalten konnte Eric Nyonsaba aus Burundi. Lange Zeit hatte der 21-Jährige den Sieger sogar in Sichtweite. Am Ende lag er allerdings trotzdem 45 Sekunden zurück. «Es wäre vielleicht eine bessere Zeit dringelegen. Aber es war nicht leicht. John kannte den Kurs bereits, ich hingegen überhaupt nicht. Deshalb wusste ich nicht recht, wie ich mich bei den Auf- und Abstiegen verhalten muss», so der in Lyon wohnhafte Nyonsaba. Da er sich erst im letzten Moment angemeldet hatte und erst am Morgen in Murten eingetroffen war, hatte er keinerlei Zeit gehabt, sich auf das Profil der Strecke vorzubereiten. Trotzdem war er mit seinem zweiten Platz bei seinem allerersten Rennen in der Schweiz ganz zufrieden.

Auf den Rängen drei bis sechs folgten gleich vier Äthiopier. Tolossa Chengere belegte dabei nur den sechsten Rang. Der Sieger von 2003 und 2007 hatte zuletzt mit Schmerzen im Rücken gekämpft.

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