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Ein Sohn Hollywoods in der Rosenstadt

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Montagmorgen im Museumsgarten in Estavayer-le-Lac: Noch deutet kaum etwas darauf hin, dass hier in wenigen Tage eine der Bühnen des Jazz-Festivals Swing in the Wind stehen wird. Doch der Begeisterung, die OK-Präsident Dominique Gutknecht verströmt, kann man sich kaum entziehen. Zusammen mit Julia Forster und Henri Terrapon erläutert er den anwesenden Journalisten die Höhepunkte des dreitägigen Programms.

Der prominenteste Namen im Festivalprogramm ist wohl derjenige von Kyle Eastwood. Der Sohn des amerikanischen Schauspielers und Regisseurs sei ein toller Kontrabassist mit einer grossen Karriere, so die Veranstalter. Er spiele modernen, aber sehr zugänglichen Jazz. Sein Konzert findet am Samstagabend auf der Hauptbühne statt. Weitere Namen dürften Jazzliebhabern ein Begriff sein: Am Donnerstag begleitet der französische Pianist André Manoukian die junge Sängerin Malia. Und am Freitag tritt der amerikanische Saxofonist Ernie Watts mit seinem Quartett auf.

Mehrere Bühnen

Während des Festivals kommen Jazzbegeisterte an verschiedenen Orten in der Stadt auf ihre Kosten. Auf dem Platz vor der Kirche befindet sich ein Zelt mit 130 nummerierten und reservierbaren Sitzplätzen sowie 200 Stehplätzen. Auf dieser Hauptbühne beginnen jeweils um 20 Uhr die kostenpflichtigen Konzerte der grossen Namen. Diesen Top-Acts folgen auf der Hauptbühne jeweils noch ein bis zwei kostenlose Konzerte.

Im Garten des Museums steht die «Trampolin-Bühne», die jungen lokalen und regionalen Künstlern eine Plattform bieten soll. Weitere Spielorte sind die «scènes off» in zwei lokalen Restaurants, im Museumsgarten und im Schloss. In den Strassen von Estavayer spielen zudem Marching Bands, Strassenmusiker, die an verschiedenen Orten in der Stadt spielen.

Auch dieses Jahr wird in einem Wettbewerb ein Interpret oder eine Gruppe ausgezeichnet. Bestimmt wird der Sieger mittels Jury- und Publikumsstimmen.

Besonderer Rahmen

Wie schafft man es eigentlich, mit dem kleinen Budget von rund 100 000 Franken grosse Namen zu gewinnen? Gemäss Organisatoren dürfte dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein. Zum einen schätzten die Musiker den besonderen Rahmen, den das Swing in the Wind mit dem mittelalterlichen Städtchen bietet. Zum anderen findet das Festival für die Musiker jeweils zu einem günstigen Zeitpunkt statt. Nicht zu unterschätzen sei die Rolle von Netzwerken: So arbeiten die Organisatoren mit einer französischen Agentur zusammen: «Deren Kontaktnetz zu Musikern und ihren Agenten ist für uns ungemein hilfreich», erklärt Gutknecht. Viele Musiker würden sich aber auch beim Festival melden. Klar ist, dass die Betreuung und Entschädigung der Musiker anspruchsvoll ist. «Neben Sponsoren und den Einkünften aus dem Anlass können wir glücklicherweise auch auf die öffentliche Hand zählen», so Gutknecht.

 Das entscheidende Kriterium für ein erfolgreiches Festival bleibt aber der Anklang beim Publikum. An die letztjährige Ausgabe hat Gutknecht diesbezüglich eher zwiespältige Erinnerungen. Das schlechte Wetter sowie Terminkollisionen mit dem Festi’Cheyres sowie ein Jubiläum in Estavayer-le-Lac schmälerten den Zuschaueraufmarsch. «Aber wir waren ja nicht die Einzigen, die unter dem schlechten Wetter litten.» Aus den Erfahrungen des letzten Jahres habe das OK Konsequenzen gezogen und sich mit den Organisatoren in Cheyres abgesprochen. Mit dem Vorverkauf für diese Ausgabe ist Gutknecht bislang recht zufrieden. Und im Gegensatz zum vergangenen Sommer scheint dieses Jahr auch das Wetter mitzuspielen.

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