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Ein Sommer mit zwei Grossbaustellen

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Zwei Jahre Bauzeit: Das sehen Stadt und Kanton Freiburg für den Ausbau der Giessereistrasse (Route de la Fonderie) im Perollesquartier vor. «Der Verkehr wird in der ganzen Bauzeit in beide Richtungen geführt», sagte gestern Julien Thirion, Ver­kehrs­inge­nieur der Stadt Freiburg, vor den Medien. Die Giesserei­strasse ist in einem schlechten Zustand. Sie wird nicht nur erneuert, sondern auch gleich verbreitert. Auf der Nordseite der Strasse entsteht so Raum für eine Busspur; sie soll dereinst dazu dienen, dass die städtische Buslinie 7 durch das Beaumontquartier nach Villars-sur-Glâne verlängert werden kann. Bei der Beaumontkreuzung wird der Rechtsabbieger in die Giessereistrasse künftig ohne Rotlicht geregelt, mit einem sogenannten Bypass. Und der Platz vor dem Konzertsaal Fri-Son wird neu gestaltet. Zudem muss die Brücke aus dem Jahr 1948 über die Eisenbahngleise saniert werden, wobei sie auch gleich um einen Meter erhöht wird (die FN berichteten).

Kreditgesuch im Generalrat

Die Arbeiten auf der Giessereistrasse kosten insgesamt 13,4 Millionen Franken. Der Kanton übernimmt 9 Millio­nen. Die restlichen Kosten werden von den SBB, der Stadt Freiburg und über Bundesbeiträge für das zweite Agglomerationsprogramm getragen. Der Freiburger Gemeinderat legt dem Generalrat Anfang April den Baukredit über zwei Millionen Franken vor.

Eine weitere grosse Baustelle in der Stadt Freiburg in diesem Sommer ist die Murtengasse. Während acht Monaten wird die Strasse zwischen Murtentor und Liebfrauenkirche in insgesamt dreizehn Etappen aufgerissen, damit Groupe E Celsius Rohre für das Fernwärmenetz verlegen kann. Dann wird die Strasse mit einem Flüsterbelag versehen. «Diese Baustelle wird den Verkehr in der Stadt sicher stören», sagte Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs (CSP). «Das wäre eigentlich der richtige Moment für Autofahrer, einmal den öffentlichen Verkehr zu testen.»

Die Murtengasse wird immer befahrbar sein; Ampeln werden die Autos alternierend durchlassen. «Wir gehen davon aus, dass gerade im Abendverkehr einige Autofahrer Wege durch andere Quartiere suchen werden», sagte Thirion. «Falls nötig, werden wir Begleitmassnahmen ergreifen, um das zu verhindern.»

Tempo 30 wird verstärkt

Nebst diesen beiden Grossprojekten plant die Stadt – in Zusammenarbeit mit Groupe E Celsius, Swisscom, Freiburger Wasser, Cablecom und Frinet – viele weitere Baustellen. In den letzten Jahren erhielten zahlreiche Strassen einen Flüsterbelag, nun wird auch noch die Glanestrasse zwischen Cardinal-Unterführung und Beaumontkreuzung lärmsaniert.

Die meisten kleineren Baustellen dienen dem Ausbau des Fernwärmenetzes. «Wir setzen auf erneuerbare Energie, und Fernwärme ist in der Stadt am besten geeignet», sagte Stadt­inge­nieur Fabien Noël. Solche Arbeiten an der Klinikstrasse nutzt die Stadt auch gleich dazu, eine Tempo-30-Zone einzuführen, und im Gambach wird bei solchen Arbeiten die Tempo-30-Zone mit einem Velo­strei­fen ergänzt und somit noch verstärkt.

Details im Internet: https://www.sitecof.ch/fribourg, dann unter «Cartes» das Icon in der Mitte anklicken, dort «Planification des travaux» anklicken. https://www.ville-fribourg.ch/de: Auf der Startseite ist «Baustellenplanung und Auswirkungen auf die Mobilität» aufgeschaltet.

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