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Ein Sommerfest für alle Generationen

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Nur körperliche Leiden könnten den 76-jährigen Hubert Rudaz daran hindern, an die Proben und Auftritte der Musikgesellschaft Schmitten zu gehen. Seit 60 Jahren ist der passionierte Blasmusiker dabei – immer in derselben Musikgesellschaft, der MG Schmitten. Demgegenüber steht der 10-jährige An­drea Protopapa, das jüngste Mitglied der Jugendmusik Schmitten. Die beiden verstehen sich hervorragend, obwohl 66 Jahre zwischen ihnen liegen. «Der Zusammenhalt in der MG ist grandios, es harmoniert einfach», erzählt Rudaz. «Oftmals halten wir am Sonntagmorgen ein Ständchen bei den Betagten, und die Jungen sind immer dabei, auch wenn sie bestimmt viel lieber schlafen würden», schwärmt er. Um dem Gemeinschaftsgeist der MG Schmitten die Ehre zu erweisen, haben einige jüngere Mitglieder, unter ihnen der 26-jährige Dirigent Mat­thias Schwaller, die Initiative ergriffen: Diesen Samstag veranstalten sie ein Sommerfest. «Es spielen Musikgruppen, die jedes Alter ansprechen – Bands für die Jüngeren und ein Chor für die eher Älteren», sagt Matthias Schwaller (Programm siehe Kasten). Und die Grilladen, die sie machen werden, mögen sowieso alle.

Fast keine Probe verpasst

Hubert Rudaz hat den Kopf voll mit Anekdoten aus all den Jahren Musikgesellschaft, die er erlebt hat. Was ihm am besten gefallen hat, waren die vielen Reisen. «Mit dem Gemeinderat durften wir 2006 nach Polen reisen, weil dieser dort Spielplätze für Kindergärten finanziert hat», erinnert er sich etwa. Dort hätten sie an einem Dorffest gespielt. Oder 1977, als die Schmittner Musikanten einen Ausflug ans Oktoberfest nach München gemacht haben.

In all den Jahren, in denen Rudaz das grösste Instrument der MGS gespielt hat, nämlich den B-Bass, hat er nur wenige Proben verpasst. «In den ersten 25 Jahren waren es höchstens fünf Proben», sagt er. «Leichtfertig fehlen konnte ich nie.» Noch weniger eine Probe verpassen konnte der ehemalige Bauer in seinen neun Jahren als Präsident der MGS: «Ich wurde der Blasmusik niemals überdrüssig.» So sei der einzige Grund, weshalb er mit der MG Schmitten aufhören würde, dass er sein Instrument nicht mehr tragen könnte – ein B-Bass wiegt über 12 Kilogramm. «Aber die Jungen helfen mir immer, wenn ich ihn ein weites Stück tragen muss.»

Andrea Protopapa ist seit einem Jahr dabei und hat an zwei Konzerten teilgenommen. Er hat sich für das Trompetenspielen entschieden. «Ich finde, die hat einen sehr coolen Klang», sagt er. Die Art der Musik gefällt ihm, vor allem modernere Lieder. Als Bonus spielen noch dazu viele seiner Kollegen in der Jungmusik. Das war auch für Hubert Rudaz immer ausschlaggebend: Seine Familie war ebenfalls stets in die MG Schmitten involviert.

Matthias Schwaller gibt sich Mühe, alle Altersklassen einzubinden. So spielen sie einerseits neuere Songs wie «Proud Mary» von CCR, aber auch nostalgische Lieder wie das alte Soldatenlied «Gilberte de Courgenay», das Lieblingsstück von Hubert Rudaz.

Verbesserte Qualität

Veränderungen, die Rudaz aufgefallen sind, betreffen die Spielqualität der Blasmusikerinnen und -musiker. «Früher konnte man vielleicht zwar nur eine Tonleiter spielen, ist dann aber einfach mal mitgelaufen», sagt er lachend. Andrea Protopapa und seine Freunde aber machen nebenbei eine Einzelausbildung im Konservatorium, damit sie das Instrument richtig beherrschen. «Bis man bei den Grossen mitspielen kann, macht man mindestens sechs Jahre Einzelunterricht», so Schwaller. Auf diese Weise könne Jung und Alt vereint vielleicht bald wieder in die erste Spielklasse aufsteigen.

Programm

Bands und Chor für alle Altersklassen

Das Sommerfest der Musikgesellschaft Schmitten beginnt am Samstag, den 17. Juni um 16 Uhr. Es findet auf dem Schulhausplatz statt.

16 Uhr: Kinder- und Jugendvolkstanzgruppe. 16.30 Uhr: Jugendmusik. 17.15 Uhr: Sängerfreunde Berg. 18 Uhr: Pascale Etter und Yannick Aebischer. 19.15 Uhr: MG Schmitten. 20.45 Uhr: FivePastEight, anschliessend DJ. Das Programm wird umrahmt durch Kinderschminken, Vorstellungen der Instrumente, Barbecue sowie Dessertbuffet und Bar.

kf

 

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