Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein spannendes Rennen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Drei Kandidaten für die Oberamtmann-Wahlen Sense

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX und ANTON JUNGO

Mit der FDP Sense hat am Mittwochabend die letzte Bezirkspartei über das Thema Oberamtmannwahlen diskutiert und abgestimmt. Die Ausgangslage ist nun klar:Die CVP Sense hat von Anfang an klar gemacht, dass sie sich die Thronfolge von Marius Zosso sichern will. Sie schickt René Aeby aus Plaffeien ins Rennen, einen 49-jährigen Juristen, der derzeit als Grundbuchverwalter des Sensebezirks tätig ist. Als Vertreter der Linksparteien hat die CSP Sense den Plaffeier Joseph Brügger nominiert. Der 44-jährige dipl. Ingenieur ETH geniesst die Unterstützung der SP Sense, nachdem diese entschieden hat, nicht mit einem eigenen Kandidaten anzutreten, sowie der Freien Liste Sense.Eine etwas besondere Situation ergibt sich mit der Kandidatur von Nicolas Bürgisser. Der 43-jährige Lehrer aus Giffers hat Anfang Mai sein Interesse für die Stelle im Oberamt angemeldet. Speziell ist, dass er als Unabhängiger in den Wahlkampf steigt und nicht als CSP-Kandidat – die Partei, mit der er in den Grossen Rat gewählt worden ist.Unterstützung findet Nicolas Bürgisser bei der SVP Sense, die selber keinen eigenen Kandidaten gefunden hat. Bürgisser vertrete in vielen Bereichen die gleiche Auffassung wie die SVP, gab die Partei an. Sie hatte zuvor alle drei Kandidaten angehört.Die beiden bürgerlichen Kandidaten René Aeby und Nicolas Bürgisser werden von der FDP Sense unterstützt (siehe separaten Text). Bruno Boschung, Präsident der CVP Sense, war nicht überrascht über die Diskussion der FDP-Delegierten vom Mittwochabend. Wie er auf Anfrage erklärte, ist er überzeugt, dass der Entscheid zur Stimmfreigabe nicht nur aus Rücksicht auf die CVP-FDP-Allianz erfolgt ist. René Aeby habe bei Anhörung einige FDP-Leute überzeugt. «Ich bin überzeugt, dass die FDP es sich nicht leicht gemacht hat mit dem Antrag um Stimmfreiheit», betonte der CVP-Präsident. «Die Ausgangslage bietet eine gewisse Offenheit, wir können damit leben.» Es sei ihm bewusst, dass der CVP-Kandidat in der Öffentlichkeit weniger bekannt sei als Nicolas Bürgisser. «Es wird unsere Aufgabe sein in den nächsten Wochen, die Vorurteile gegen René Aeby abzubauen und ihn bekannter zu machen.»

Freie Liste verzichtet auf eigene Oberamtmann-Kandidatur

Im Gegensatz zu 2001 verzichtet die Freie Liste Sense (FLS) für die bevorstehenden Wahlen auf die Nominierung eines eigenen Oberamtmann-Kandidaten. «Wir wollten eine Alternative zu den bisherigen drei Kandidaten bieten. Und dies wäre eine Frau gewesen. Doch diese Person haben wir nicht gefunden und verzichten deshalb auf eine eigene Kandidatur», erklärte gestern Grossrat Albert Studer, Verantwortlicher der FLS.«Trotz der guten Arbeit des bisherigen Amtsinhabers Marius Zosso sind wir überzeugt, dass es einen Wechsel braucht und nicht wieder ein CVP-Mann gewählt werden sollte», führte er weiter aus und betonte, dass die FLS eigentlich den Kandidaten Nicolas Bürgisser unterstützen wollte. «Nachdem dieser aber von der SVP Sense unterstützt wird, gilt er für uns nicht mehr als unabhängig.» Nach reiflicher Diskussion habe die FLS deshalb beschlossen, Joseph Brügger, den Kandidaten der CSP, zu unterstützen.

Mehr zum Thema