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Ein Spiegelbild der momentanen Verfassung

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Ein Spiegelbild der momentanen Verfassung

Eishockey 1. Liga: Düdingen verlor auch in Lausanne

Die Spiele der Düdingen Bulls ähneln sich in dieser Masterround. Die Sensler spielen phasenweise gut, ja sogar überlegen, ohne jedoch zu reüssieren. Individuelle Fehler und unnötige Strafen kosten Punkte – ärgerlich. Nun steigt am Dienstag in Düdingen das alles entscheidende Spiel gegen Saastal um den Einzug in die Playoffs.

Von MARKUS RUDAZ

Die sofortige Freistellung von Captain Albisetti hatte in den Reihen der Düdinger in der vergangenen Woche für einigen Wirbel gesorgt. Mit einem gemeinsamen Abendessen zwischen der Mannschaft und den Vereinsverantwortlichen wurde versucht, die Stimmung aufzumöbeln.

Im ersten Drittel wirkten die Bulls jedoch wenig spritzig, irgendwie nur halbwegs bei der Sache. Man stieg nur halbherzig in die Zweikämpfe, die Pässe kamen zaghaft und vor dem Tor schien sich jeder vor dem Puck zu drücken. Star Lausanne seinerseits war insbesondere in Überzahl wesentlich entschlossener, ideenreicher. Kaum verwunderlich, dass die Gastgeber bereits ihre erste Überzahlsituation in der achten Minute ausnutzen konnten. Danach geschah im ersten Drittel jedoch herzlich wenig; bei beiden Teams wechselten sich Licht und Schatten munter ab.

Fasel glich aus

Zum zweiten Drittel erschienen die Gäste endlich wesentlich entschlossener. Prompt konnten sie die Waadtländer in Verlegenheit bringen und die Situationen vor dem Tor der Einheimischen häuften sich. Vorerst wurden diese Chancen jedoch noch ausgelassen. Bis Fasel – der beste Düdinger am Samstag – im zweiten Anlauf backhand zum Ausgleich traf (28.). Düdingen blieb die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte jedoch bis zur 38. Minute, als Jamusci seinen Hammer von der Lattenunterkante zurückprallen sah. Wegweisend die Situation schliesslich Sekunden vor Schluss des Mitteldrittels, als Fontana in der eigenen Zone den Puck nicht aus dem Drittel herausbrachte und Godat die Scheibe auf dem Tablett servierte. Dieser zögerte nicht lange und brachte seine Farben völlig entgegen dem Spielgeschehen wieder in Front.

Wieder Tor im Boxplay

Dieser Treffer schmerzte und Düdingen musste nun den Angriff forcieren, um die Partie noch zu kehren. Verwunderlich dabei: Die vierte Linie mit Junior Rappo hatte die besten Chancen, doch versagten dem Nachwuchsmann vor dem Tor jeweils die Nerven. Eine Strafe des neuen Captains Dousse besiegelte schliesslich Düdingens Schicksal: Deriaz gelang mittels Abpraller der Siegtreffer. Düdingen spielte zwar zuletzt noch über eine Minute ohne Torhüter und kam auch zum Anschlusstreffer. Dieser wurde jedoch nicht gegeben, weil Schiedsrichter Tschäppät kurz zuvor abgepfiffen hatte, als er im Getümmel vor dem Tor den Puck nicht mehr gesehen hatte. So erzielten die Gastgeber schliesslich noch einen weiteren Treffer ins leere Gehäuse.

Star Lausanne – Düdingen 4:1
(1:0; 1:1; 2:0)

Odyssée. – 150 Zuschauer. – SR: Tschäppät (Schmid, Décoppet).
Star Lausanne: Mayor; Cretton, Mounoud; Westphale, Lussier; Dind; Deriaz, Meyer, Rapit; Rogenmoser, Godat, Schaer; Zorzenon, O. Moret, Pittet; Sudki, Bochatay, Jacquier.
HC Düdingen Bulls: Buchs; Rigolet, Stock; Serena, Vonlanthen; Morandi, Ernacora; Fasel, Dousse, Brechbühl; Bürgy, Fontana, Brügger; Zbinden, Celio, Schär; Rappo, Jamusci.
Tore: 8. Rogenmoser (Godat, Lussier; Ausschluss Bürgy) 1:0; 28. Fasel 1:1; 40. Godat (Westphale) 2:1; 52. Deriaz (Ausschluss Dousse) 3:1; 60. Rapit (ins leere Tor) 4:1.
Strafen: 6-mal zwei Minuten gegen Star; 5-mal zwei Minuten gegen die Bulls.
Bemerkungen: Star ohne Benjamin Moret (verletzt). Düdingen ohne Schönenweid (verletzt). Lattenschuss Jamusci (37.). Timeout Düdingen (57.).

1. Liga. Gruppe 3. Obere Masterrunde: Star Lausanne – Düdingen 4:1. Neuenburg Young Sprinters – Franches-Montagnes 2:6. Saastal – Martigny 2:4.

1. Martigny 9 7 2 0 35:23 49

2. Fr.-Montagnes 9 7 2 0 40:19 40

3. Star Lausanne 9 4 0 5 34:35 36

4. Düdingen 9 1 2 6 18:32 32

5. Saastal 9 3 0 6 30:35 30

6. Neuenburg 9 1 2 6 30:43 24

Untere Masterrunde: Sitten – Tramelan 7:3. Star La Chaux-de-Fonds – Monthey 3:3. Rangliste: 1. Sitten 7/30. 2. Tramelan 8/25. 3. Moutier 7/17. 4. Monthey 7/14. 5. Star La Chaux-de-Fonds 7/13.
Thomas Fasel: «Puck läuft nicht für uns»

Bereits seit einigen Spielen kann sich ein Spieler jeweils aus dem verunsicherten Bulls-Ensemble herausheben: Thomas Fasel. Der hitzköpfige Powerstürmer vermag momentan seine Energie aufs Eis zu bringen, statt sie auf der Strafbank zu vergeuden. Auch am Samstag war er für den einzigen Bulls-Treffer besorgt. Für ihn war es ein typisches Bulls-Spiel der letzten Wochen: «Wir haben sicher nicht schlecht gespielt. Aber die Gegentreffer waren zumeist auf individuelle Fehler zurückzuführen, die es eben auf diesem Niveau nicht verträgt.» Auch für ihn war das 2:1 Sekunden vor Drittelsende vorentscheidend. «In der Anfangsphase dieser Meisterschaft ist uns der Puck nur so auf die Stöcke gefallen und ging ins Tor. Jetzt will es einfach nicht klappen. Wir müssen gemeinsam aus diesem Tief herauskommen.» Für das Spiel am Dienstag gegen Angstgegner Saastal meint Fasel: «Wir dürfen nicht zurückschauen. Wir haben es in der Hand und da gibt es nur ein Motto: Grind abe u seckle!» mr

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