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Ein Spielfilm vor Jauner Kulisse

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60 Stunden innerhalb von zwei Wochen harrte Ronny Mast auf einem Baum aus, um Aufnahmen von Hirschen während der Brunft zu machen. 50 Minuten Filmmaterial kamen zusammen, 20 Sekunden davon haben es in die neuste Produktion «Leben mit der Natur» des Jauner Filmemachers geschafft. «Ich bin angefressen», sagt Ronny Mast von sich, der nun seinen sechsten Naturfilm fertiggestellt hat. Stundenlang kann er in der Natur ausharren, um die perfekten Aufnahmen zu machen. «Die Natur ist immer anders, für mich ist das wahnsinnig spannend.»

Eine Leidenschaft, die Ronny Mast gerne mit seinem zehnjährigen Sohn Fabrizio teilt. «Er ist schon einige Male zu Dreharbeiten mitgekommen, etwa um Jungtiere zu beobachten.» Dabei kam Mast auch die Idee zu seinem neusten Film. «Ich wollte zeigen, wie wir unterwegs sind.»

Entstanden ist ein Spielfilm, geschrieben, gedreht, geschnitten und vertont von Ronny Mast selbst. Die Geschichte: Ein Schicksalsschlag trifft einen Buben, er verliert seine Eltern. Daraufhin nimmt ihn sein Grossvater auf, der in den Bergen lebt. Der Bub lernt eine ganz neue Lebensweise kennen, eng verbunden mit der Natur. «Ich wollte zeigen, wie die Natur dem Buben hilft, wieder auf die Beine zu kommen», sagt Ronny Mast. Sein Sohn Fabrizio spielt den Buben und der Jauner Felix Thürler den Grossvater. Felix Thürler ist ein langjähriger Bekannter von Ronny Mast und mit der Bergwelt vertraut, und er betreut ein Hilfsprojekt in Nepal. «Er ist nicht der richtige Grossvater von Fabrizio, aber mein Sohn nennt ihn nun Grossätti», erzählt Ronny Mast.

Aufs Wetter schauen

Zum ersten Mal hatte Ronny Mast nicht nur die Natur und Wildtiere vor der Linse, sondern auch Menschen. Wie war das? «Es war manchmal ein bisschen kompliziert zu organisieren, denn mein Sohn geht ja in die Schule», sagt Ronny Mast. Gleichzeitig habe er auf das Wetter schauen müssen. «Ich konnte deshalb nicht immer genau nach Drehbuch arbeiten.» Für seinen Sohn habe es zwischendurch schwierige Momente gegeben, wenn er sehr früh aufstehen oder im Winter lange in der Kälte ausharren musste. «Ich habe dann mit ihm geredet, und er war einverstanden, weiterzumachen», sagt Mast.

Dabei kam es auch zu berührenden Momenten, etwa als die beiden bei einem Fuchsbau mit jungen Füchsen drehten. Der Fuchsbau habe sich unter einem Baum befunden, und er habe seinem Sohn gesagt, er solle sich beim Baum hinsetzen, erinnert sich Ronny Mast. Er selbst habe sich rund 30 Meter davon entfernt positioniert. «Wir mussten rund eineinhalb Stunden warten. Fabrizio schlief währenddessen ein.» Während er schlief, kamen die kleinen Füchse hervor. Fabrizio erwachte und beobachtete die Jungen. «Das hat natürlich tolle Aufnahmen gegeben», freut sich der Filmemacher. Er betont: «In meinen Filmen kommen nie dressierte Tiere vor, es sind alles Aufnahmen von Wildtieren.»

Erstmals mit Drohne

Die Dreharbeiten dauerten rund zwei Jahre, die meisten Ferien und freien Tage verbrachte Ronny Mast mit dem Projekt. Bei der Arbeit sei er zum Glück sehr flexibel und könne auch einmal kurzfristig freinehmen, um bei gutem Wetter filmen zu können. Nach den Dreharbeiten galt es, die 60  Stunden Rohmaterial zusammenzuschneiden. Der fertige Film dauert nun eine Stunde und fünfzehn Minuten.

Zum ersten Mal nutzte Mast eine Drohne. «Das war wirklich ein grosses Plus für mich.» Zuerst wollte er selbst eine kaufen und sie steuern. Aber: «Drohnen sind ziemlich teuer, und die Handhabung ist nicht ganz einfach.» Er beschloss darum, einen professionellen Drohnenpiloten zu engagieren, nämlich Fabian Jobin von der Firma Upperview Productions. «Das hatte den Vorteil, dass wir gleichzeitig filmen konnten: einmal aus der Luft und einmal vom Boden. Die Aufnahmen konnte ich danach beim Schneiden schön kombinieren.»

Der Filmemacher will nach diesem Projekt eine Pause einlegen. «Seit 2007 habe ich alle zwei bis drei Jahre einen Film fertiggestellt», sagt er. Das sei schon viel; er brauche nun eine Verschnaufpause. Aufhören kommt aber nicht infrage – dafür ist er zu angefressen.

«Die Natur ist immer anders, für mich ist das wahnsinnig spannend.»

Ronny Mast

Filmemacher

Programm

Vier öffentliche Vorführungen

Am kommenden Freitag um 19.30 Uhr feiert «Leben mit der Natur», der neuste Film von Ronny Mast, Premiere im Cantorama in Jaun. Am Samstag, 14. Dezember, wird der Film um 20 Uhr in der Sporthalle Giffers-Tentlingen gezeigt und am Samstag, 21. Dezember, ebenfalls um 20 Uhr in der Salle polyvalente in Riaz. Dazu kommt eine ausserkantonale Vorführung am Samstag, 11. Januar, um 20  Uhr im Gemeindesaal von Zweisimmen. Die Filmvorführungen werden jeweils begleitet von einer Einführung von Naturpäda­gogin Yolande Brünisholz und von einer musikalischen Darbietung.

nas

Mehr Informationen und Bestellung der DVD unter www.natur-film.ch

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