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Ein Spielplatz für den Schönberg

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Das Freiburger Schönbergquartier braucht dringend mehr Grünfläche: Die Stadt weiss das schon lange und hat bereits mehrere Anläufe genommen, um auf der Parzelle Maggenberg an der Grenze zu Tafers einen Park einzurichten. Gestern hat sie den Medien nun eine «Light»-Version des ursprünglichen Projektes präsentiert, wie es Gemeinderat Jean Bourgknecht (CVP) betitelte: Auf der rund 12 500 Quadratmeter grossen Fläche zwischen Heiteraweg, Maggenbergweg und dem Kleinschönberg soll ein Spielplatz entstehen. Ein Kiesweg führt zum Spielplatz, Sitzbänke werden aufgestellt. Die grosse Wiesenfläche, die frei bleibt, sollen die Bewohner des Schönbergs für Ballspiele aller Art nutzen können.

Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf 100 000 Franken. Der Generalrat wird an seiner Sitzung vom 30. März darüber befinden. Der Kredit beläuft sich insgesamt jedoch auf 150 000 Franken: Im Jahr 2018 soll im Schönberg eine Veranstaltung mit dem Namen «fribourg (ou)vert» stattfinden. Nach dem Vorbild von «Lausanne Jardins» entwerfen Landschaftsarchitekten oder Künstler an verschiedenen Stellen im Quartier Projekte, die der Gestaltung und Erholung dienen können: Sie pflanzen beispielsweise Bäume oder kreieren einen kleinen Grünplatz. Mitte 2016 will die Stadt dazu einen Wettbewerb lancieren.

Fast zehn Jahre Planung

«Wir sind froh, dem Generalrat endlich eine Botschaft vorlegen zu können», sagte Jean Bourgknecht gestern. Und tatsächlich: 2006 tauchte der Maggenbergpark erstmals im Stadtfreiburger Budget auf. Für 100 000 Franken war damals ein Spielplatz vorgesehen–genau wie heute also. Dann entwickelte sich das Projekt jedoch. Im Rahmen der Agenda 21 konnten Quartierbewohner ihre Ideen einbringen, und in einem Wettbewerb erkor die Stadt schliesslich ein Siegerprojekt. Dieses sah neben einem Spielplatz einen Grill, Toiletten, Ping-Pong-Tische, einen Kräutergarten und Obstbäume vor. 2009 reichte die Stadt das Baugesuch ein, sie rechnete mit Kosten von 250 000 Franken. Einsprachen von Anwohnern verzögerten das Projekt. Als der Oberamtmann des Saanebezirks 2011 schliesslich die Baubewilligung erteilte, wies er darauf hin, dass die Toilette an eine Kanalisation angeschlossen werden müsse. Damit stiegen die Kosten auf 400 000 Franken an–die Stadt liess das Projekt fallen. In der Botschaft an den Generalrat heisst es nun: «Die ursprüngliche Zielsetzung, für die Quartierbewohner auf der Parzelle Maggenberg sofort eine Grünzone und einen Erholungsbereich im Freien anzulegen, wurde etwas aus den Augen verloren.»

Gemeinderat Bourgknecht geht davon aus, dass die Stadt bisher etwa 50 000 Franken für die Planung des Maggenbergparks ausgegeben hat. «Das ist aber nicht verlorenes Geld», betonte er, auch wenn vom Projekt aus dem ersten Wettbewerb nicht mehr viel übrig ist. Doch auch für das aktuelle Projekt gab es eine Studie. Der Spielplatz stelle die erste Etappe dar. «Wir können es nochweiterentwickeln», sagte Bourgknecht,ohne jedoch viel genauer zu werden.

Bewilligt der Generalrat nun Ende Monat den Spielplatz, erfolgen die Arbeiten noch in der ersten Hälfte dieses Jahres. Die Stadtgärtnerei und das Strasseninspektorat werden sie ausführen.

Generalrat: Schulpavillons und Industrielle Betriebe

N eben dem Kredit für den Spielplatz Maggenberg im Schönbergquartier entscheidet der Generalrat Freiburg an seiner Sitzung Ende Monat über zwei weitere Geschäfte: Für zwei Millionen Franken will der Gemeinderat beim Schulhaus im Burgquartier vier Pavillons erstellen. Denn das Schulhaus braucht Platz: Das Bevölkerungswachstum macht für das Schuljahr 2016/2017 eine zusätzliche Kindergartenklasse nötig und ab 2018 eine zusätzliche Primarschulklasse sowie eine weitere Kindergartenklasse (die FN berichteten). In den vier Pavillons sollen vier Klassenzimmer à je 96 Quadratmeter entstehen. In jedem Pavillon wird es auch eine Garderobe und eine Toilette geben. Bewilligt der Generalrat das Projekt, wird es im April öffentlich aufgelegt. Die Pavillons sollen für den Schulbeginn 2016 bereitstehen.

Absegnen muss der Generalrat auch die neue Struktur der Industriellen Betriebe der Stadt: Aus der öffentlich-rechtlichen Einrichtung sollen zwei Aktiengesellschaften entstehen (FN vom 28. November). Die erste AG soll Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Gas und Wärme anbieten, die zweite wird Besitzerin des städtischen Wassernetzes und sich um die Wasserverteilung kümmern. mir

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