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Ein starkes Netz von Beziehungen untereinander und in der Pfarrei

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Autor: Anton Jungo

Im Rahmen eines Festgottesdienstes hat die Frauen- und Müttergemeinschaft Überstorf am Sonntag ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Mit einem Netz wurde symbolisch auf die Verknüpfung der Vereinsmitglieder untereinander, aber auch auf den Zusammenhalt der Pfarreigemeinschaft hingewiesen.

«In diesen 100 Jahren wurde ein starkes Netz von Beziehungen geknüpft», hielt Rosmarie Bürgy, die geistliche Begleiterin, in ihrem Grusswort zum Jubiläum fest. «Das Bedürfnis nach Gemeinschaft unter Frauen, nach einem Ort der Begegnung, des Ausstausches und einer Quelle der Kraft für den Alltag, nach einem gemeinsamen Wachsen im Glauben, waren wohl Grund für die Vereinsgründung», vermutet sie.

Sie wies darauf hin, dass dem Verein stets neue Aufgaben zugewachsen sind. Solidarität unter Frauen, aber auch Solidarität mit der Welt wurden zu wichtigen Themen. «In ihrem offenen, engagierten und frohen Unterwegssein hat unsere Frauen- und Müttergemeinschaft das Leben der Gemeinde und der Pfarrei mitgestaltet und wohltuend mitgeprägt und sie tut es heute noch», betonte Rosmarie Bürgy.

Gegründet wurde der Mütterverein am 8. Mai 1908. Für einen kirchlichen Standesverein in der Gegend Deutschfreiburg ist dies ein sehr frühes Datum. Über 70 Frauen schlossen sich dem neuen Verein an. Treibende Kraft hinter der Gründung waren der damalige Pfarrer Johann Silvester Klaus sowie Rosa Schaller-Boschung, die den Verein dann auch während 50 Jahren präsidierte.

Erfolg nach Krise

Heute zählt der Verein 169 Mitglieder. Der achtköpfige Vorstand wird von Gisèle Brülhart-Schorro präsidiert. Wie die Präsidentin gegenüber den FN erklärt, durchlebte der Verein 2003/2004 eine schlimme Krise und drohte auseinanderzubrechen. Durch die Ermutigung von Rosmarie Bürgy habe sie sich mit einer Gruppe von sieben Frauen entschlossen, das Vereinsschifflein wieder auf Kurs zu bringen.

Standen früher eher religiöse Vorträge im Mittelpunkt der Aktivitäten des Vereins, so werden heute vor allem Erziehungs- und Jugendfragen diskutiert. Viel Zuspruch erhält auch der Ausflug «Grosi und Enkel». Bei zahlreichen Aktivitäten findet eine intensive Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverein statt.

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