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Ein Strauss bunter Melodien

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Autor: Heribert BAEchler

DüdingenMit H. L. Blankenburgs Militärmarsch für Marineflieger gelang ein stimmungsvoller Einstieg. Das Orchester begleitete mit wohl dosiertem Klang den majestätischen Flug eines Adlers, der auf der Grossleinwand seine Runden zog. Die Jungstreicherinnen unter der Leitung von Sarah Rindlisbacher überzeugten in einer gelungenen Kombination mit einem Ad-hoc-Chor. Das Ensemble interpretierte auf feine Art zwei Titel aus dem Film «Les Choristes».

Unter der Direktion von Beat Aebischer verliess das Orchester mit der Ouvertüre «Le Rocher Fantôme» von Henry Staz den üblichen Sound eines Salonorchesters. Die Klarinette wurde meisterhaft von Sonja von Niederhäusern gespielt.

In die menschlichen Abgründe der GI des Zweiten Weltkriegs führt Michael Kamens Filmmusik «Band of Brothers». Der warme Klang des Waldhorns hob den Blick aus der Tiefe des Raumes immer wieder zu lichten Höhen.

Nach der Pause bewegte sich der Orchesterverein in seinen ureigensten Gefilden. Im Stile eines Salonorchesters versprühten die Musiker in einem abwechslungsreichen Reigen vom spanischen Paso doble über Walzer- und Polkaklänge bis zu Pusztaträumen Lust und Lebensfreude. Die Streicher waren in ihrem Element. Mit den rhythmischen Verzögerungen sorgten sie für den obligaten Wienerschmalz.

Die Bläser unterstützten den leichtfüssigen Streicherklang aus dem Hintergund mit präszisen, unaufdringlichen Begleitfiguren. In Puszta-Legenden, einer Walzer-Rhapsodie von Lindsay-Theimer, meisterte die Pianistin Pia Krummen-Wohlhauser die Solopassagen mit Bravour. Als wichtige Stütze liefert sie vom Flügel aus unauffällig wichtige Bausteine zur Architektur des musikalischen Verlaufs.

Das Publikum spendete wohlverdienten Applaus. Besondere Ehre durfte während des Konzertes Bassklarinettist Armin Rappo für 50 Jahre Aktivmitgliedschaft im Verein entgegennehmen. Als Ehrenpräsident weiss er sein Orchester auf dem richtigen Weg.

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