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Ein Stück Schweizer Designgeschichte

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Das «Shop-Ville» im Hauptbahnhof Zürich, das Hotel «Plaza» in Basel oder die Erweiterung des Museums Allerheiligen in Schaffhausen: Sie alle sind Entwürfe des Schweizer Architekten- und Designerpaars Trix und Robert Haussmann. Ebenso berühmt sind Designobjekte des Paares wie der Rollladenschrank, der Schrank in Säulenform oder die «Lehrstücke» der 1970er- und 80er-Jahre. Das Spektrum der beiden reicht von Alltagsobjekten über Architektur und Innenarchitektur bis zur Stadtplanung. 2013 haben sie den «Grand Prix Design» der Schweizer Eidgenossenschaft erhalten: eine «Würdigung ihres beachtlichen Beitrags zur Schweizer Design- und Architekturgeschichte», wie das Bundesamt für Kultur schrieb.

Bis Mitte Juni hat nun das Freiburger Publikum die Gelegenheit, Trix und Robert Haussmann auf eine einzigartige Art und Weise zu entdecken: Die Kunsthalle Fri Art hat das Paar eingeladen, das komplette obere Stockwerk zu «überarbeiten». Entstanden ist eine grossflächige Installation, die mit optischen Täuschungen und Spiegeleffekten arbeitet. Diese steht in Dialog mit älteren Werken der Haussmanns. Darunter findet sich eine Serie von Möbelstücken aus der Kollektion Röthlisberger oder das «Stuhl-Quartett» aus dem Jahr 1967, das den kritisch-ironischen Unterton späterer Arbeiten andeutete.

1967 war der Startpunkt für das gemeinsame Leben und die gemeinsame Karriere der Haussmanns: Es war das Jahr ihrer Heirat und das Jahr, in dem sie in Zürich ihre «Allgemeine Entwurfsanstalt» gründeten, ein Büro für Stadtplanung, Innenarchitektur und Design. Heute zählen sie zu den wichtigsten Schweizer Architekten des 20. Jahrhunderts. Im Fri Art zeigen sie, dass sie auch mit über 80 Jahren nichts von ihrer Kreativität eingebüsst haben.

Kunsthalle Fri Art, Kleinrahmengasse 22, Freiburg. Vernissage: Fr., 25. April, 18 Uhr. Bis 15. Juni. Mi. und Fr. 12 bis 18 Uhr, Do. 12 bis 22 Uhr, Sa. und So. 13 bis 18 Uhr.

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