Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein Tango aus Solidarität

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein Tango aus Solidarität

Argentinien-Wochen im Parkhotel Freiburg

Das Parkhotel Freiburg hat sich seit Donnerstag nach Südamerika gewandt. Das Land der riesigen Rindssteaks, des Weins, aber auch einer strukturellen Krise ist zu Gast: Argentinien.

Die neusten thematischen Wochen im Parkhotel sind eine Gemeinschaftsproduktion der Direktion und der Non-profit-Organisation «Cruz del Sur». Die Beziehungen dieser Vereinigung sowie der argentinischen Botschaft haben es ermöglicht, authentische argentinische Lebensmittel ins Parkhotel zu bringen. «Das war das Schwerste», sagte Küchenchef Luc Bacher.

Küchenverstärkung
aus Cordoba

Rund 300 Stunden wenden die Parkhotel-Mitarbeiter jeweils im Vorfeld auf, um einige Wochen lang Speisen aus anderen Ländern richtig zubereitet und im geeigneten Rahmen auf den Tisch zu bringen. Da stecke viel Herzblut drin, sagte Direktor Raymond Surchat. Ihm gelingt es dabei immer wieder, die Kundschaft in ein neues, unbekanntes Gebiet zu entführen.

Sein Küchenchef hat wiederum Verstärkung aus dem Bestimmungsland bekommen. Sara Sosa de Trettel aus Cordoba ist bekannt für ihre traditionelle argentinische Qualitätsküche. Diese zeigt sie bis zum 29. September in Freiburg. Ob gefüllte Empanadas (Blätterteigtaschen), Locro (Mais- und Fleischsuppe der Gauchos), die Parrilla vom Grill oder die Panqueques zum Dessert – die argentinische Küche wartet mit vielen Überraschungen auf. Eine davon ist, dass die Speisen nicht scharf sind – anders als in Nachbarländern.

Auch Weine gibt es zum Entdecken

Mendoza ist die wichtigste Wein-Region Argentiniens. Rund 220 000 Quadratkilometer Reben wurden hier angepflanzt. Die Torrontés, Malbec und Carrascal sind oft ausserhalb Argentiniens noch wenig bekannt, aber durchaus empfehlenswert.

Zu den thematischen Wochen gehören aber auch argentinische Künstler, die Bilder, Fotos und Masken ausgestellt haben, und zwei argentinische Abende. Am 5. und 26. September können Interessierte eine kulinarische, musikalische und tänzerische Reise ins Land von Tango, Gaucho und Pampa unternehmen. chs
«Cruz del sur»

In Argentinien herrscht ein grosses soziales Ungleichgewicht. Gerade Kinder leben im zweitgrössten Land Südamerikas oft unter der Armutsgrenze. «Heute werden acht Millionen Kinder als arm bezeichnet», sagte Juan Salomon. Vor einem Jahr wurde deshalb in Freiburg die Solidaritäts-Vereinigung «Cruz del sur» gegründet, welche die Kinder als wehrlose Opfer der Krise mit Medikamenten, Nahrungsmitteln, Kleidern und Schulmaterialien unterstützt. Ein Teil der Einnahmen aus den Bilderverkäufen und dem Argentinien-Abend gehen aufs Konto von «Cruz del sur».

Argentinien hat rund 37 Millionen Einwohner, produziert aber Essen für rund 300 Millionen Menschen. Oft werden die Produkte auf dem Schwarzmarkt ins Ausland gebracht, so dass Argentinien als Herkunftsland unbekannt bleibt. «Viele Leute sind halt Individualisten», sagte Juan Salomon, der von der Schweiz aus die Entwicklung in seinem Geburtsland beobachtet. chs

Mehr zum Thema