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Ein temperamentvoller Abschluss

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Ein temperamentvoller Abschluss

Konzert des Cäcilienvereins Gurmels

Das Konzert des Cäcilienvereins Gurmels in der Aula der OS wurde von den vielen Zuhörern mit Freude und Dankbarkeit aufgenommen. Sie bekamen Brahms Liebeslieder-Walzer, die Petite Suite von Debussy, Gospel von Lorenz Maierhofer und lateinamerikanische Musik zu hören.

Von PAUL DIETRICH

Die Chormusik bereitete dem Cäcilienverein Gurmels in seinem Konzert keine Schwierigkeiten. Mit Begeisterung und Sicherheit interpretierten die 34 Chormitglieder die Kompositionen dreisprachig, lebendig und aussagekräftig. Und ihr Dirigent, der Kubaner Abdiel Montes de Oca – streng, aber freundlich – erntete dank seiner begabten Chormitglieder den verdienten Erfolg.

Vom Walzer bis zu Gospels

Mit dem «Liebeslieder-Walzer» von Johannes Brahms wurde die Schönheit der Musik fein präsentiert. Brahms Musik ist Lebensbeschreibung mit all ihren Gegensätzen, mit Glück, mit Naturschönheiten und Naturgewalten: Die Musik malt, die Malerei dichtet, die Dichtung wird Klang.

Aber eines blieb in diesen 25 Minuten fest verankert: Die Walzermelodie im tänzerischen Dreivierteltakt, mit dem Klavier fein begleitet. Feierlich und ausgeglichen tönten die vierstimmigen Kombinationen. Duette für Frauen- und Männerstimmen klangen harmonisch und rein. Das Solo für Alt (Doris Binggeli) und Tenor (der Dirigent) schmückten die Darbietung noch mehr.

Die vierteilige «Petite Suite», von Claude Achille Debussy fand in Helene Wepfer-Basler und Dieter Thommen eine meisterhafte Darbietung. Schon im ersten Teil, «En bateau», ruderten sie in perfekter Übe-
reinstimmung.

Im «Cortege» einer schönen Dame befinden sich scheinbar kuriose, purzelbaumschlagende Gestalten. Die Musizierenden halten mit ihren vier Händen alles in bester Ordnung. Im «Menuett» hat der Komponist Debussy eine vorbarocke Tanzform eingeflochten. Aber im letzten Teil, im «Ballett», regiert tänzerische Lebendigkeit: Ein ironisch-sentimentaler Walzer ist eingebettet. Diese Komposition löste Begeisterung aus, denn es war ein beglückendes, virtuoses Spiel.
Lorenz Maierhofer schuf mit «New Gospel Train» eine siebenteilige Kompositionsfolge, die Schicksal und Hoffnung gleichermassen widerspiegelt. Diese «Spiritual Songs» von Liebe, Frieden und Freude sind in unserer unruhigen Zeit ebenso beliebt wie sie ursprünglich von der weissen Bevölkerung Amerikas als auch von afrikanischen Sklaven gesungen wurden. Und die zwei Solistinnen, die Schwestern Heidy Bürgy-Nacke und Doris Binggeli-Nacke und der Cäcilienverein sangen mit solchem Mitgefühl, mit solcher Begeisterung und Aufmerksamkeit, als hätten sie dies alles miterlebt, mitgelitten, mitgehofft.

Lateinamerikanische Musik

Im abschliessenden Konzertteil packte Reiselust und südamerikanisches Temperament den Chor. «Contando» (Zufriedenheit), erzählerische Musik aus Puerto Rico, jugendlich rhythmisch und mitreissend, vom Chor spanisch gesungen, heizte mächtig ein. «Adios mi chaparita», ein Abschied, versetzte der Freude einen spürbaren Dämpfer.

Die Moderatorinnen

Adelaïde Tschümperlin-Bürgy und Rita Baeriswyl-Auderset führten gekonnt durch das musikalische Programm. Ihnen und allen Konzertbesuchern dankte der Vereinspräsident Guido Egger. Und nun erklangen – aus der Heimat des Dirigenten – warm und beschwingt, «Ojos brujos» (bezaubernde Augen) und allbekannt «Guantanamera».

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