Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein Test vor den Gemeindewahlen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Lange hatte es am 10. November 2019 gedauert, bis die Resultate der Stichwahl für den Ständerat bekannt waren. Und am Tag darauf mussten die Zahlen nochmals korrigiert werden.

Dies soll in Zukunft nicht mehr vorkommen. Der Bericht einer externen Audit-Firma kommt zum Schluss, dass die Ursache für die IT-Panne in einem Codefehler lag. Dieser sei schon länger vorgelegen, habe aber vorher nie Auswirkungen gehabt, schreibt der Staatsrat in einem Bericht auf einen Auftrag sowie als Antwort auf eine Anfrage aus dem Grossen Rat.

Der Quellcode sei unterdessen korrigiert. Auch seien Massnahmen in Form organisatorischer Verbesserungen vorgenommen worden, die aus dem Performance-Audit hervorgingen. Dies habe die Leistungsfähigkeit der Informatik-Anwendung «SyGEV» deutlich verbessert, zudem würde das Setting bei Tests vor jedem Urnengang verbessert, schreibt der Staatsrat.

Um sicherzustellen, dass die Anwendung und alle Komponenten unter realen Bedingungen für die Gemeindewahlen vom 7. März ordnungsgemässfunktionieren, werde im Januar ein allgemeiner Test unter Beteiligung aller Gemeinden stattfinden, schreibt der Staatsrat.

Er weist weiter darauf hin, dass SyGEV vor der Panne 2019 in 39 Urnengängen mit mehr als 60 Abstimmungs- und Wahlvorlagen stets ohne grössere Pannen funktioniert habe. Es handle sich deshalb um eine zuverlässige Anwendung.

Kürzlich gab es mit dieser Anwendung eine Panne im Kanton Neuenburg. Wie der Staatsrat schreibt, sei dabei aber ein neues Modul zum Scannen der Wahllisten verwendet worden, und dieses habe die Panne verursacht. Der Kanton Freiburg verwende dieses Modul aber nicht.

Gemäss dem Staatsrat ist es nicht angebracht, über die Entwicklung einer neuen Anwendung nachzudenken. Dies sei ein langer und ressourcenintensiver Prozess, der auf die Bedürfnisse der Gemeinden, Oberämter und der Staatskanzlei abgestimmt sei. Es gebe keine schlüsselfertige Anwendung; die jetzige habe drei Jahre in Anspruch genommen. Ein Austausch würde keine Probleme lösen – ganz im Gegenteil, schreibt der Staatsrat.

Mit den getroffenen Massnahmen inklusive des verstärkten Testkonzepts soll das Risiko von Pannen so weit wie möglich begrenzt sein. Ein Nullrisiko gebe es aber nicht, so der Staatsrat.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema