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Ein Testament bringt Verwandte aus dem Häuschen

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Autor: Anton Jungo

St. Silvester An zwei Wochenenden führt die Theatergruppe St. Silvester die Komödie «Vo Rio uf Alaska» auf. Der Dreiakter wurde von Claudia Gysel geschrieben; er spielt sich im Salon eines Schlosses ab.

Enttäuschte Erben

Reich geworden durch sein Weingut will der Gutsbesitzer Ferdinand fortan das Leben geniessen. Er verkauft seine Güter und plant, mit seiner Frau nach Rio auszuwandern. Um den erbberechtigten Verwandten seinen Entscheid mitzuteilen, lädt er sie zu einem Wochenende auf dem Schloss ein. Diese haben ihr Leben in Aussicht auf die zukünftige Erbschaft eingerichtet und sind entsprechend enttäuscht zu vernehmen, dass sie nur einige Tausend Franken erhalten. Das Weekend auf dem Schloss nimmt durch die Entführung des Hausherrn eine unerwartete Wende. Die Lösegeldforderungen und die Übergabe des Geldes bringen die Familie endgültig durcheinander. Doch wer sind die Entführer?

Es ist der Autorin Claudia Gysel gelungen, falsche Fährten zu legen. Doch es kommt anders heraus, als wohl die meisten erwarten. Auch das Happy End fehlt nicht. Und erst mit dem Schlusssatz wird der Titel der Stücks klar. Als die nervige Schwiegertochter bekannt gibt, sie wolle mit nach Rio, ruft die Familie im Chor: «Dann nach Alaska!»

Anspruchsvolle Rollen

Die Regisseurin Petra Zbinden-Sahli probt mit ihrer Truppe einmal wöchentlich seit Anfang November. Die Schauspieler sind durch die extremen Charaktere, die sie darstellen müssen, stark gefordert. Es ist der Regisseurin aber gelungen, ihre Truppe zu führen und zu einem Ensemble zusammenzuschweissen. Dieses ist jedenfalls heiss auf die Premiere vom kommenden Samstagabend.

Für die Aufführungsdaten konsultiere man die Inserate.

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