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Ein Treffpunkt für die Jugend

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«Es gibt in Plaffeien kein Angebot für junge Erwachsene bis 25 Jahre, die sich verwirklichen oder mit Gleichaltrigen zusammen sein möchten», sagt Stefan Fasel. Aus diesem Grund haben er und weitere junge Erwachsene den Jugendverein Plaffeien und Umgebung gegründet. Damit hätten sie eine bessere Grundlage, um solch ein Angebot umzusetzen. «Wir sind auf der Suche nach einer Räumlichkeit für einen Jugendkulturraum», so Vereinspräsident Stefan Fasel. Als Verein hätten sie beispielsweise die Möglichkeit, Stiftungen um finanzielle Unterstützung anzufragen – denn momentan können sie keine Raummiete bezahlen.

In Plaffeien gibt es zurzeit einen Jugendraum, der den Schülern und Schülerinnen der Orientierungsschule und Jugendlichen bis 18 Jahre offen steht. Von Lehrlingen werde er aber häufig nicht mehr genutzt. Das soll beim Jugendkulturraum anders sein: Er richtet sich an Junge von Lehrbeginn bis 25 Jahre.

Im Rahmen von Plaffeien 23

Stefan Fasels Engagement hat mit dem Projekt Plaffeien  23 (siehe Kasten) begonnen. «Dabei wurde die Jugend stark einbezogen und das Ziel formuliert, für junge Erwachsene einen Kulturraum zu schaffen», so der 27-Jährige. Ihm liegt Freiwilligenarbeit ebenso am Herzen wie seine Heimatgemeinde. «Als Sozialarbeiter, der in der offenen Jugendarbeit tätig ist, weiss ich, was die Bedürfnisse von Jugendlichen sind und wie sie erfüllt werden können.» Sein Ziel ist es, den Jugendkulturraum aufzubauen und sich dann aus der Verantwortung zu nehmen.

Die Gemeinde unterstützt

Stefan Fasel ist überzeugt, dass es auch für die Gemeinde einen Mehrwert bietet, wenn sie ein Treffpunkt für junge Erwachsene hat. «Es ist im Inte­resse der Gemeinde, die Jugend bei sich zu halten», so der Vereinspräsident. Jetzt, da sie ein Verein sind, können sie mit der Gemeinde in einen Dialog treten. Stefan Fasel freut sich über die Unterstützung seitens von Plaffeien. «Die Gemeinde unterstützt uns enorm bei der Suche nach einem Raum.»

Auch für ein Provisorium greift die Gemeinde dem Verein unter die Arme. Auf dem Dorfplatz steht seit Mitte Januar ein Bauwagen. Die Gemeinde offeriert den Stellplatz. «Wenn die Jugend sich engagieren will, dann soll sie unsere Unterstützung haben. Doch sie muss selbst die Initiative ergreifen», sagte Gemeindepräsident Otto Lötscher im Oktober letzten Jahres gegenüber den FN.

Vereinsübergreifender Ort

Der Bauwagen muss erst noch saniert werden. Die lokale Gruppe der Jungwacht Blauring unterstützt das Projekt mit Material. Die Jubla spielt eine wichtige Rolle im Jugendverein. «Alle, die sich für den Jugendverein engagieren, sind eigentlich auch Mitglieder der Jubla», so der Vereinspräsident, der selbst jahrelang in der Jubla tätig war. Für Stefan Fasel ist es aber wichtig, dass der Jugendkulturraum ein vereinsübergreifender Treffpunkt wird. «Wir wollen die Bedürfnisse verschiedener Vereine abholen – und auch von jungen Menschen, die nicht Mitglied eines Vereins sind.»

Genauso soll der Jugendkulturraum auch Gemeinden verbinden. «Mit Plaffeien 23 nimmt Plaffeien eine Vorreiterrolle ein. Die umliegenden Gemeinden können Synergien nutzen und von unseren Projekten profitieren.» Deshalb heisse es Jugendverein Plaf­feien und Umgebung.

Wie wird der Jugendkulturraum aber konkret aussehen? «Es ist noch offen, was genau darin Platz findet», sagt der Vereinspräsident. Die Mitglieder des Vereins haben einige Ideen, sie denken an einen Proberaum für Bands und eine bequeme Ecke, um beisammenzusitzen. Schliesslich hängt die Nutzung auch von den Wünschen und Ideen der Jungen ab. Das Projekt steht also noch ganz am Anfang. Eins steht aber fest: «Die Jugendkultur soll gelebt werden.»

Hintergrund

Plaffeien will ein Dorf für alle sein

Plaffeien möchte den Dorfkern wiederbeleben und dabei die Bedürfnisse verschiedener Alters- und Bevölkerungsgruppen einbeziehen. Deshalb lancierte die Gemeinde 2018 das Projekt Plaffeien 23. Dabei erhielt die Bevölkerung die Möglichkeit, ihre Wünsche zu sammeln und in konkreten Projekten zu formulieren. Der Zeithorizont für die Erfüllung der Ideen ist das Jahr 2023. Anlässlich von Plaffeien 23 haben sich so Einwohner und Einwohnerinnen in Arbeitsgruppen für einen Jugendkulturraum, für ein Begegnungszentrum und für attraktive Dorfeingänge zusammengeschlossen.

 

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