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«Ein Universum, kein Schrebergarten»

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Dem Publikum die zeitgenössische Musik näherbringen, Grenzen einreissen und stets offen sein für Neues: Diese Ziele verfolgte der Freiburger Musiker Christoph Camenzind, als er 2006 die Konzertreihe Eclatsconcerts gründete. Jetzt steht der Verein vor der neunten Spielzeit, und die Idee ist immer noch die gleiche. Im Fall von Eclatsconcerts bedeutet dies aber nicht, dass alles beim Alten bleibt. Im Gegenteil: «Es ist unsere Raison d’être, uns immer wieder neu zu erfinden», sagt Camenzind. «Wir wollen kein Schrebergarten sein, sondern ein ganzes Universum.»

Jung und professionell

In diesem Universum haben wenig bekannte Künstler ebenso Platz wie grosse Weltstars. Einen Höhepunkt erlebte Eclatsconcerts 2013 mit dem Auftritt von Violinistin Anne-Sophie Mutter. Christoph Camenzind freut sich immer noch über den Coup, sagt aber, ein Konzert dieser Grössenordnung bleibe für Eclatsconcerts die Ausnahme.

 Trotzdem bietet auch die Saison 2014/2015 Hochkarätiges: Am kommenden Donnerstag geht es mit einem ersten Höhepunkt los. Dann spielen in der Aula der Universität Miséricorde die Junge Deutsche Philharmonie unter der Leitung von Lothar Zagrosek und der norwegische Cellist Truls Mørk. Es ist das erste Mal, dass Eclatsconcerts ein Sinfonieorchester eingeladen hat. Die Junge Deutsche Philharmonie vereint die besten Absolventen deutscher Musikhochschulen und geniesst einen hervorragenden Ruf. «Die Musikerinnen und Musiker vereinen höchste Professionalität und jugendlichen Elan», sagt Christoph Camenzind. Dass das «Zukunftsorchester», wie es sich selber nennt, jetzt in Freiburg spiele, zeige auch, dass Eclatsconcerts sich einen Namen gemacht habe. Die Verantwortlichen des Orchesters seien auf den Verein zugekommen, weil sie die Konzertreihe kannten und schätzten. Die Junge Deutsche Philharmonie präsentiert in Freiburg ein Programm, das zu der durchmischten Linie von Eclatsconcerts passt: Mit Claude Debussys «La Mer» und Richard Strauss’ «Don Juan» bekommt das Publikum zwei Hits der Orchesterliteratur geboten. In die Gegenwart geht es mit dem Werk «Alqibla» des spanischen Komponisten José María Sánchez-Verdú. Den dramatischen und kontrastreichen Höhepunkt des Konzertabends bietet Cellist Truls Mørk mit dem herausragenden Cellokonzert des polnischen Komponisten Witold Lutosławski.

 Ebenso vielfältig präsentieren sich die zwei weiteren Konzerte der Saison, die wiederum wie gewohnt im Lapidarium des Museums für Kunst und Geschichte stattfinden. Eine «Wundertüte» kündet Christoph Camenzind für den 28. Februar an: Dann ist der luxemburgische Pianist Francesco Tristano zu Gast, der sein klassisches Bach-Repertoire mit Electro- und Clubmusik vereint. Am 25. April schliesslich gibt es ein Wiedersehen mit dem Basler Mondrian Ensemble, das dem Publikum von Eclatsconcerts bereits bekannt ist. Die Konzertreihe habe ihr Publikum gefunden, sagt Camenzind: «In erster Linie sind es keine Fachleute, aber interessierte, offene und enthusiastische Musikliebhaber, die zuhören können.» Ihnen will der Verein, der mit einem Jahresbudget von rund 50 000 Franken funktioniert, auch in Zukunft immer wieder Neues bieten.

So gibt es laut Camenzind für die Saison 2015/2016 die Idee, neue Räume wie zum Beispiel Industriehallen zu bespielen, und für 2016 ist bereits das nächste Projekt mit der Jungen Deutschen Philharmonie in Vorbereitung.

Programm

Die drei Konzerte der Saison im Überblick

Do., 25. September:Junge Deutsche Philharmonie (Leitung: Lothar Zagrosek) und Truls Mørk (Cello). Werke von Claude Debussy, Witold Lutosławski, José María Sánchez-Verdú und Richard Strauss. Aula der Universität Miséricorde, Freiburg, 19.30 Uhr.

Sa., 28. Februar:Francesco Tristano (Klavier, Elektronik). Werke von Johann Sebastian Bach und Luciano Berio sowie Clubmusik. Museum für Kunst und Geschichte, Freiburg, 20 Uhr.

Sa., 25. April:Mondrian Ensemble. Werke von Maurice Ravel und Gérard Pesson. Museum für Kunst und Geschichte, Freiburg, 20 Uhr.cs

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