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Ein Urinbeutel gegen Spitalkeime

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Das Unternehmen M3AT mit Sitz in Botterens im Greyerzbezirk hat gestern eine bedeutende Entwicklung im Bereich der medizinischen Instrumente vorgestellt. An der Präsentation waren Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen und Wirtschaftsförderer Jean-Luc Mossier anwesend. Die Entwickler bei M3AT haben zwei Jahre lang geforscht, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Das Ergebnis: je ein Urinbeutel zum Einmalgebrauch für Männer und Frauen. Mit diesen Produkten, sie heissen Urocomfor und Urinex, können laut der Mitteilung in Spitälern aufgelesene Krankheiten reduziert werden. Dies hilft langfristig auch die Kosten des Gesundheitswesens zu senken. Die Produkte sind bereit für die industrielle Fertigung und für den Export.

Die Entwicklung wurde durch die Erlebnisse von M3AT-Gründer und Konzernchef Benoît Cailleteau angestossen. Der Mediziner stellte in seiner täglichen Arbeit fest, dass die bisherigen und zum Teil schon im Mittelalter eingesetzten Behälter-Konzepte, namentlich Urinflaschen, aber auch kathetergestützte Gefässe, den Bedürfnissen nicht mehr entsprechen. Er dachte an einen Behälter, in welchen Patient oder Patientin von sich aus und ohne das Risiko einer Ansteckung urinieren kann.

So einfach das Konzept auch scheint, einfach sei die Entwicklung nicht gewesen, so die Mitteilung weiter. Doch angesichts von 70 000 Patienten, die sich pro Jahr in Schweizer Spitälern mit einer Krankheit anstecken–das ist jeder zehnte Patient–und 2000 Toten pro Jahr habe sich eine Lösung in diesem Bereich aufgedrängt. Ganz abgesehen davon werde auch das Pflegepersonal entlastet, schreibt das Unternehmen. Die eingesparten Kosten gingen in die Millionen von Franken. fca 

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