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«Ein Verein, der lebt»

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«Unsere gemeinsame Sache ist auf guten Wegen», sagte Franz-Sepp Stulz, Präsident des Vereins Kultur Natur Deutschfreiburg (Kund), am Samstagnachmittag an der Mitgliederversammlung. Kund ist im letzten Jahr aus der Fusion des Heimatkundevereins mit der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft hervorgegangen (die FN berichteten). «Die zwei ganz unterschiedlich funktionierenden Vorstände zusammenzuführen war zwar anspruchsvoll. Es ist uns aber gut gelungen», versicherte Stulz den 52 anwesenden Mitgliedern in der Kaserne Schwarzsee. «Wir sind ein Verein, der lebt», sagte er. Heute hat der Verein 2079 Mitglieder.

Im ersten Vereinsjahr hat der neu gegründete Verein eine ganze Reihe von Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Darunter etwa Führungen, Wanderungen und Museumsbesuche. Natürlich durften auch die Publikationen, für die der ehemalige Heimatkundeverein stets bekannt war, nicht fehlen: Besonders das Buch «25 Veloerlebnisse» mit einer Auswahl von Velotouren im Sensebezirk sei beim Publikum gut angekommen. «Wir haben in diesem Jahr besonders viele Bücher verkauft», zeigte sich Vereinskassier Edgar Jenny zufrieden. Stolz war der Vorstand auch auf seine neue Website: «Unser Internetauftritt macht einen hervorragenden Eindruck», so Stulz. Vielleicht gelinge es damit auch, den Anteil an jungen Mitgliedern etwas aufzubessern, meinte der Präsident: «Es ist ja kein Geheimnis, dass wir ein eher hohes Durchschnittsalter haben.» Der Vorstand werde deshalb in Zukunft noch gezielter versuchen, junge Mitglieder zu gewinnen.

Grosses Moos im Fokus

Auch für die kommenden Jahre kündigt der Verein gleich mehrere Publikationen an. Bereits im Winter soll das nächste Buch mit dem Arbeitstitel «Sprache und Politik» erscheinen – eine Publikation über die Geschichte der Zweisprachigkeit im Kanton Freiburg. «Wir sind im Endspurt», sagte Vorstandsmitglied Bernhard Altermatt. «Das Buch wird pünktlich zu Weihnachten erscheinen». Anfang kommenden Jahres erscheint zudem ein Band zur erfolgreichen Veranstaltungsreihe «Von Geschichte zu Geschichte». 2020 soll schliesslich eine Publikation zum Gros­sen Moos an der Grenze zum Kanton Bern erscheinen. «Wir wagen darin auch einen Blick über die Kantonsgrenze», kündigte Altermatt an.

Im Rahmen der Versammlung verabschiedeten die Mitglieder des Vereins Regula Roth aus Kerzers. Roth war während zehn Jahren im Vorstand des Heimatkundevereins und im neuen Vorstand von Kund tätig gewesen. Wegen eines Umzugs gab Roth im Vorfeld der ersten Mitgliederversammlung ihre Demission bekannt. Vorstandsmitglied Charles Folly würdigte die Seeländerin am Samstag als eine tatkräftige und engagierte Kollegin und sprach von einem grossen Verlust für den Verein. Wie Präsident Franz-Sepp Stulz sagte, soll der vakante Sitz im Vorstand in den nächsten Monaten neu besetzt werden.

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