Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein versöhnlicher Abschluss

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Markus Rudaz

Plasselb begann die Partie entschlossener und vermochte mit schnellen Gegenstössen die Gastgeber vor grosse Probleme zu stellen. Bereits in den ersten zehn Minuten hatte Kryeziu zwei hochkarätige Chancen. Beide Male scheiterte er jedoch am glänzend reagierenden Herren im Seisa-Tor.

Auf der Gegenseite kamen danach endlich auch die Einheimischen zu einem Abschlussversuch, den aber auch Hüter Lottaz zunichte machte (11.). Ärgerlich war für Seisa schliesslich nach einer Viertelstunde der erste Gegentreffer. Aus klarer Offsideposition gestartet, liess sich I. Ruffieux nicht zweimal bitten und schlenzte den Ball am machtlosen Herren vorbei ins Netz.

Starker Platzregen

Doch die Führung währte nicht lange: Nur wenige Minuten später erwischte nämlich Rumo den ausrutschenden Lottaz auf dem falschen Fuss. Aber nach wie vor blieben die Oberländer die spielbestimmende Mannschaft. Nur logisch deshalb ihre erneute Führung nach einer knappen halben Stunde. Diesmal enteilte Kryeziu der zu langsamen Seisa-Verteidigung und liess sich als Torschütze feiern. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit ging ein starker Platzregen auf dem Burgbühl nieder, der nur die hartgesottensten Fussballfans nicht vom Spielfeldrand vertrieb.

Die zweite Halbzeit zeigte ein anderes Bild: Seisa stieg mit wesentlich mehr Engagement in die Zweikämpfe und versuchte nun seinerseits, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Nach einer Viertelstunde schloss Kurzo einen schönen Angriff erfolgreich ab. Nun schienen die Gastgeber Lunte gerochen zu haben. Aber das aufgeweichte Terrain liess zusehends die Kräfte schwinden, und so blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden.

«Mit Clubs wie Léchelles können wir kaum mithalten»

Die Teamverantwortlichen waren denn auch mit dem Abschluss der Saison zufrieden. Plasselbs Trainer Norbert Aerschmann: «Wir hätten in der ersten Halbzeit eigentlich die Entscheidung herbeiführen müssen. Am Schluss waren wir müde, und ich war froh, als der Schlusspfiff ertönte.»

Für Seisa-Coach Thomas Dietrich war die Reaktion seines Teams erfreulich: «In der ersten Hälfte hatten wir grosse Mühe, und Plasselb konterte uns Mal für Mal aus. Aber in der zweiten Halbzeit hätten wir eigentlich sogar gewinnen können. Aber über das gesamte Spiel gesehen geht das Unentschieden sicher in Ordnung.»

Auch wenn die beiden Sensler Klubs in den Aufstiegsspielen die beiden letzten Plätze belegen, wollen beide nicht von einem Scheitern sprechen. Dietrich dazu: «Mit Clubs wie Léchelles können wir kaum mithalten. Zudem fehlten uns in dieser Phase auch einige Routiniers. Aber immerhin konnten wir uns nun in den letzten beiden Spielen noch steigern und so die Saison positiv abschliessen.» Ähnlich sieht es auch Plasselbs Trainer Aerschmann: «In den beiden Partien gegen Ursy, Broc und Léchelles fehlte uns auch etwas das Wettkampfglück, und wir gingen wohl mit etwas zu grossem Respekt in diese Partien. Aber die beiden letzten Spiele waren gut und zeigten, dass wir wie in der ganzen Saison schon niemals aufgaben und immer wieder zurückkamen.»

Seisas Michel Nösberger (r.) ist standfester als der Plasselber Spieler.Bild Corinne Aeberhard

Telegramm

Seisa 08 – Plasselb 2:2 (1:2)

Sportplatz Burgbühl – 150 Zuschauer. SR: Barbosa.

Tore:15. I. Ruffieux 0:1; 19. Rumo 1:1; 27. Kryeziu 1:2; 59. Kurzo 2:2.

Seisa 08: Herren; Hirschi (46. Vallejos), Fahrni, Sacha Brülhart; Nösberger, Aebischer, Rotzetter, Aeby, Sandro Brülhart; Kurzo (67. Zosso), Rumo (63. Meyer).

Plasselb: Lottaz; Mooser (61. Berisha), Studer, Spicher; Lüdi (67. J. Ruffieux), Neuhaus, Dietrich, Ph. Fontana, P. Ruffieux (52. Egger); Kryeziu, I. Ruffieux.

Mehr zum Thema