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Ein vielfältiges Spektakel in der Arena

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Eine beeindruckende Show boten die zehn Musikgruppen der diesjährigen Ausgabe des Avenches Tattoo. Am meisten Begeisterung zeigte das Publikum beim Auftritt der Marching Band «Kunst en Genoegen» aus den Niederlanden. Die Showparade-Weltmeister von 2013 boten im Amphitheater in Avenches ein dynamisches Spektakel. Gekleidet in marineblauen Uniformen spielten sie Auszüge von Opern und beanspruchten die gesamte Arena für ihre Choreografie. Das Publikum bedankte sich mit einer langen Stan­ding Ova­tion.

Die «Conscript Band of the Finnish Defence Forces» machte nicht nur mit Trommeln, Geigen und Saxofonen Musik, sondern sogar mit silbernen Sturmgewehren. 18 Soldaten klopften mit den Waffen auf den Boden und liessen sie in ihren Händen herumwirbeln. Fröhlich mitgeklatscht und mitgesungen hat das Publikum beim Auftritt der französischen «Musique de la Gendarmerie Mobile». Einen Ex­tra-Applaus gab es für den Tambourmajor, als er seinen Stab mehrmals hochwarf und geschickt wieder auffing.

Einen eher formelleren Auftritt pflegte die britische «Band of Her Majesty’s Royal Marines». Aus musikalischer Sicht war hier der Einsatz einer E-Gitarre besonders gut gelungen.

Emotional wurde es beim Auftritt der Waadtländer Gruppen «Mélodia» und «Divert’in Brass». Als sie die Hymne des Kantons Waadt spielten, erhoben sich die Zuschauer und sangen laut mit – einige auch mit der Hand auf dem Herzen.

Die «Massed Pipes and Drums»-Musiker sorgten schliesslich dafür, dass die obligaten Dudelsackklänge am Tattoo in Avenches nicht fehlten. Davon dürfte es im nächsten Jahr noch mehr zu hören geben. Denn an der 15. Ausgabe wird Schottland Ehrengast sein, so die Veranstalter.

Bilanz

Auch in diesem Jahr sanken die Zuschauerzahlen

Nach ununterbrochenen Regenfällen am Donnerstag gab es am Freitag und Samstag ideale Wetterbedingungen für das Avenches Tattoo. Dennoch fanden nur 16 000 Personen den Weg in die Arena. Im Vorjahr waren es bei nasskaltem Wetter 18 000 Zuschauer, und sogar 20 000 im Jahr 2016. Darauf angesprochen sagte Produktionsdirektor Ludovic Frochaux gestern, dass in diesem Jahr keine Musikgruppe auf dem Programm stand, die ausserordentlich bekannt gewesen sei. Die künstlerische Bilanz sei hingegen sehr positiv: «Das Spektakel war sehr abwechslungsreich, und die Bands spielten alle auf einem hohen Niveau.»

jmw

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